Fulda baut neues Regenrückhaltebecken für besseren Hochwasserschutz in Lehnerz
Lukas LehmannFulda baut neues Regenrückhaltebecken für besseren Hochwasserschutz in Lehnerz
Neues Sedimentations- und Regenrückhaltebecken im Fuldaer Stadtteil Lehnerz ab 23. März
Ab dem 23. März entsteht im Fuldaer Stadtteil Lehnerz ein neues Sedimentations- und Regenrückhaltebecken. Das Projekt soll den Oberflächenabfluss von stark befahrenen Straßen kontrollieren und lokale Gewässer schützen. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative von Hessen Mobil und der Bundesautobahn GmbH.
Das Becken wird in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße B27, nahe der Kreuzung mit der Landesstraße L3378, errichtet. Seine Aufgabe besteht darin, das Regenwasser von der B27, der L3378 sowie der Autobahn A7 aufzunehmen. Zudem wird eine Zufahrtsstraße zum Baugelände angelegt.
Das System beginnt mit einem begehbaren Betonsedimentationsbecken, in dem sich das Wasser zunächst sammelt, sodass sich Schwebstoffe und Schadstoffe absetzen können. Anschließend fließt das gereinigte Wasser in ein erdgedämmtes Regenrückhaltebecken.
Von dort aus wird das Wasser dosiert in den Horasbach abgeleitet. Diese gesteuerte Abgabe verhindert, dass unbehandeltes Oberflächenwasser bei Starkregen den Bach überlastet. Das Vorhaben folgt ähnlichen Projekten in ganz Deutschland, wo zwischen 2021 und 2025 im Rahmen von Bundesprogrammen zum Hochwasserschutz etwa 150 solche Becken entstanden sind.
Die Bauarbeiten umfassen umfangreiche Erdbewegungen, darunter Aushub, Bodenaustausch und Verdichtung. Die Konstruktion stellt sicher, dass das Regenwasser vor dem Eintritt in lokale Gewässer behandelt wird.
Das neue Becken wird die Belastung des Horasbachs mit Schadstoffen verringern und das Risiko von Überschwemmungen mindern. Die Arbeiten beginnen am 23. März; das System soll künftig den Abfluss der wichtigsten Verkehrswege der Region regulieren. Ähnliche Projekte wurden bereits bundesweit im Rahmen umfassender Hochwasservorsorgemaßnahmen umgesetzt.






