Franziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit Reformplänen
Lukas LehmannFranziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit Reformplänen
Franziska Erdle hat die Leitung der Bundesapothekerkammer (ABDA) als neue Hauptgeschäftsführerin übernommen – mit klaren Zielen: Sie will die Apothekenlandschaft reformieren und den Verband zu einer dynamischeren und einflussreicheren Institution umgestalten. Ihre Amtszeit beginnt nach einer Phase tiefgreifender Umstrukturierungen, die den Verband modernisieren sollten.
Seit 2021 hat die ABDA ihre Strukturen grundlegend erneuert: Digitale Systeme wurden auf den neuesten Stand gebracht, Verwaltungsprozesse verschlankt und die regionalen Gliederungen gestärkt. Diese Maßnahmen sollten die Dienstleistungen für die Mitglieder verbessern und sicherstellen, dass der Verband in gesundheitspolitischen Debatten eine gewichtigere Rolle spielt.
Erdle hat von Anfang an klare Prioritäten gesetzt. Ganz oben auf der Agenda steht die Apothekenreform, mit besonderem Fokus auf bessere Arbeitsbedingungen für Apotheker:innen und ihre Teams. Gleichzeitig will sie die Interessen des Berufsstands verteidigen und dessen gesellschaftliche Anerkennung stärken.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt Erdle auf enge Zusammenarbeit – sowohl mit der Basis als auch mit den Fachleuten im Haus der Apotheker. Ihr Ziel ist es, die ABDA zu einer zukunftsorientierten, leistungsstarken Organisation zu formen, die mit Professionalität und strategischer Weitsicht agiert. Entscheidend sei dabei die Solidarität unter den Apotheker:innen, betont sie, um ihre gemeinsamen Forderungen in der Politik Gehör zu verschaffen.
Unter Erdles Führung beginnt für die ABDA nun eine neue Phase. Geplant sind die Stärkung der Apotheken, eine intensivere Interessenvertretung und die Sicherung des Verbands als Maßstab für berufliche Standards. Die bereits eingeleiteten Reformen deuten auf eine effizientere und einflussreichere Zukunft der Organisation hin.






