Frankfurt baut temporären Schulcampus in Bockenheim für wachsende Schülerzahlen
Maximilian KrauseFrankfurt baut temporären Schulcampus in Bockenheim für wachsende Schülerzahlen
Frankfurt errichtet neuen temporären Schulcampus in Bockenheim
Die Stadt Frankfurt richtet einen neuen provisorischen Schulstandort in Bockenheim ein, um die Erweiterung der Kerschensteiner-Grundschule zu unterstützen. Das Gelände an der Ludwig-Landmann-Straße soll zudem langfristig als Zwischenlösung für andere Schulen während Bauarbeiten dienen.
Das Grundstück wurde von der katholischen Kirchengemeinde St. Marien erworben. Da es als öffentliches Bauland ausgewiesen war, gestaltete sich der Ankauf kostengünstiger. Aktuell befinden sich auf dem Areal ein Kirchengebäude und ein ehemaliger Pfarrsaal, die beide abgerissen werden, um Platz für modular aufgebaute Schulgebäude zu schaffen.
Ein benachbartes Kinderbetreuungszentrum bleibt davon unberührt und wird wie bisher betrieben. Der Standort in Bockenheim wurde aufgrund seiner zentralen Lage und der Nähe zu den Sportanlagen am Brentanobad ausgewählt – ideal für einen Schulcampus.
Das Projekt ist Teil der zweiten Phase der Frankfurter Schulbauoffensive. Mit der Initiative will die Stadt auf steigende Schülerzahlen und den wachsenden Bedarf an Bildungsinfrastruktur reagieren. Durch zusätzliche Kapazitäten sollen künftige Schulneubauten effizienter geplant werden können.
Der temporäre Campus nimmt zunächst die Kerschensteiner-Schule auf, während deren Hauptgebäude saniert und erweitert wird. Langfristig soll die Einrichtung auch anderen Frankfurter Schulen als Ausweichquartier dienen. Noch ist jedoch nicht bekannt, wie viele weitere Schulen von dieser modularen Lösung profitieren werden.






