FEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und droht Biden
Maximilian KrauseFEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und droht Biden
Gregg Phillips, bei der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA zuständig für Einsatz und Wiederherstellung, hat ungewöhnliche Behauptungen über Teleportation aufgestellt. Er behauptete, er sei innerhalb von Sekunden zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House transportiert worden – obwohl diese 80 Kilometer voneinander entfernt lagen. Seine Aussagen haben Zweifel an seiner Eignung für das Amt geweckt.
Phillips schilderte zudem einen weiteren Vorfall, bei dem sein Auto ihn angeblich 65 Kilometer durch die Luft getragen und ihn schließlich in der Nähe einer Kirche abgesetzt habe. Die Teleportationsbehauptungen kamen im Rahmen von Phillips' spiritueller Reise während seines Krebsleidens zur Sprache. Später verteidigte er seine Geschichte auf der Plattform Truth Social und schrieb, er werde sich "nicht lächerlich machen lassen". In seinen Beiträgen äußerte er auch gewalttätige Drohungen gegen den früheren Präsidenten Joe Biden, dem er "eine verpassen" wolle und dem er den Tod wünschte – Biden "verdiene es zu sterben".
Ein CNN-Bericht vom März thematisierte diese Überzeugungen und Äußerungen. Phillips warf Truth Social daraufhin vor, seine Reaktion auf den Artikel zensiert zu haben. Ein Sprecher der Plattform führte spätere Probleme beim Veröffentlichen auf einen technischen Fehler zurück.
Nach den Enthüllungen stellten Demokraten Phillips' Eignung für sein Amt infrage. Bennie Thompson, ein führender Demokrat im Repräsentantenhaus, äußerte Bedenken hinsichtlich seiner Amtsfähigkeit. In der Folge wurde Phillips von der Teilnehmerliste einer anstehenden Anhörung gestrichen.
Die "Daily Mail" kontaktierte FEMA zu einer Stellungnahme sowohl zu den Teleportationsbehauptungen als auch zu Truth Socials Reaktion. Eine unmittelbare Antwort blieb dem Bericht zufolge aus. Phillips' Aussagen haben zu einer Überprüfung seiner Position bei FEMA geführt. Seine Streichung von der Anhörung deutet auf wachsende Unruhe unter Beamten hin. Die Lage bleibt unter Beobachtung, während weitere Details bekannt werden.






