Energie Cottbus kämpft mit Personalsorgen vor dem Topspiel gegen Duisburg
Lukas LehmannEnergie Cottbus kämpft mit Personalsorgen vor dem Topspiel gegen Duisburg
Energie Cottbus geht mit Personalsorgen in das entscheidende 3.-Liga-Spiel gegen MSV Duisburg
Das Spiel hat großes Gewicht im Aufstiegskampf und bietet die Chance, den Vorsprung auf einen direkten Konkurrenten auszubauen. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz bezeichnete die Partie als einen "entscheidenden Moment für die Zukunft des Vereins".
Die Vorbereitungen der Mannschaft wurden jedoch durch Verletzungen und Ausfälle erschwert. Topscorer Erik Engelhardt fehlte Anfang der Woche im Training und hat bisher keine vollständige Einheit absolviert. Seine Einsatzfähigkeit bleibt ungewiss – Wollitz wollte sich nicht zu seinem Fitnesszustand äußern. Sollte Engelhardt ausfallen, könnte Ted Tattermusch in die Startelf rücken.
Auch in der Defensive gibt es Lücken: Innenverteidiger King Manu ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Timmy Thiele fehlte krankheitsbedingt, während Leon Guwara nicht am Training teilnahm. Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler trainierten zwar individuell, brachen ihre Einheit am Donnerstag aber vorzeitig ab.
Wollitz betonte die Bedeutung des Spiels über die bloßen drei Punkte hinaus: "Hier geht es um einen außergewöhnlichen Traum – um die riesige Chance, Energie Cottbus zwei weitere Jahre Profifußball zu sichern." Ein Sieg würde Cottbus einen Sechs-Punkte-Vorsprung im Aufstiegskampf vor Duisburg verschaffen.
Das Ergebnis könnte die gesamte Saison des Vereins prägen. Mit mehreren verletzten, gesperrten oder angeschlagenen Spielern steht die Mannschaft vor einer harten Prüfung. Ein Erfolg würde nicht nur die Aufstiegsambitionen stärken, sondern auch die Hoffnung auf zwei weitere Jahre im Profifußball am Leben halten.






