23 March 2026, 18:07

Drogen, Raserei, drei Schwerverletzte: E-Scooter-Unfall erschüttert Edewecht

Ambulanz am Straßenrand mit Motorradfahrern in Helmen in der Nähe, Bäume, Gebäude und Schilder im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Drogen, Raserei, drei Schwerverletzte: E-Scooter-Unfall erschüttert Edewecht

Schwerer E-Scooter-Unfall auf der B 401 bei Edewecht – drei Schwerverletzte

Am 19. März 2026 verunglückte ein E-Scooter-Fahrer auf der Bundesstraße 401 nahe Edewecht schwer – drei Menschen wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 12:30 Uhr und zwang die Behörden, die Straße vorübergehend zu sperren. Wie die Polizei später bestätigte, stand der Fahrer unter Drogeneinfluss und war überhöht gefahren.

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Nach ersten Erkenntnissen verlor der E-Scooter-Fahrer die Kontrolle über sein Gefährt, kam von der Fahrbahn ab und prallte in ein angrenzendes Feld. Rettungskräfte eilten zum Unfallort, wo drei Personen schwere Verletzungen erlitten. Während der Bergungsarbeiten musste die Straße zeitweise voll gesperrt werden.

Der Fahrer, der mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde, fiel bei einer anschließenden Drogenkontrolle positiv auf THC und Kokain auf. Die Ermittler gehen davon aus, dass überhöhte Geschwindigkeit zum Unfall beigetragen hat. Gegen den Mann wurden nun ordnungsrechtliche Verfahren eingeleitet, zudem wurde ihm die weitere Nutzung von E-Scootern untersagt.

In einem nicht zusammenhängenden Vorfall stoppte die Polizei in Bad Fallingbostel am späten Sonntagabend einen 29-jährigen E-Scooter-Fahrer. Details zu diesem Fall sind noch unklar, doch er reiht sich in eine Reihe von Kontrollen gegen rücksichtsloses Fahrverhalten ein.

Der Unfall auf der B 401 zählt zu den schwersten E-Scooter-Vorfällen in Niedersachsen im vergangenen Jahr. Zwar gab es keine Todesopfer, doch die Kollision führte zu drei Schwerverletzten und einer längeren Verkehrsbehinderung. Die Behörden ermitteln weiterhin zur Rolle von Drogen und überhöhter Geschwindigkeit bei dem Unfall.

Quelle