15 April 2026, 14:12

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – nur noch 0,6 Prozent für 2023

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend in den projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – nur noch 0,6 Prozent für 2023

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre deutlich nach unten korrigiert. Ihr aktueller Bericht zeigt eine langsamer verlaufende Erholung als bisher erwartet. Steigende Energiekosten und globale Spannungen belasten die Konjunktur.

Noch vor sechs Monaten hatten die Institute ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2024 vorhergesagt. Nun rechnen sie in diesem Jahr nur noch mit einem Plus von 0,6 Prozent. Die deutliche Abwärtsrevision kommt zu einer Zeit, in der die Öl- und Gaspreise stark anziehen und damit Unternehmen wie Privathaushalte unter Druck setzen.

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Der anhaltende Konflikt im Iran hat die globalen Märkte zusätzlich destabilisiert und die Energiekosten weiter in die Höhe getrieben. In der Folge hat sich die wirtschaftliche Aktivität stärker abgeschwächt als angenommen. Für 2027 erwarten die Institute zwar weiterhin ein Wachstum von rund einem Prozent, doch die kurzfristigen Aussichten bleiben düster.

Die überarbeiteten Zahlen unterstreichen, wie stark die deutsche Wirtschaft unter externen Schocks leidet. Da die Energiepreise auf hohem Niveau verharren und die geopolitischen Risiken bestehen bleiben, wird sich die Erholung voraussichtlich länger hinziehen als erhofft. Die Institute warnen, dass weitere Rückschläge das Wachstum noch stärker bremsen könnten.

Quelle