Christian Ulmen in der Krise: Ex-Partnerin wirft ihm Deepfake-Missbrauch vor
Emilia SchmittErste 'Arschlöcher.' Star bricht Schweigen - Christian Ulmen in der Krise: Ex-Partnerin wirft ihm Deepfake-Missbrauch vor
Schauspieler Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt, nachdem Der Spiegel Berichte seiner Ex-Partnerin Collien Fernandes veröffentlicht hat. Sie wirft ihm vor, über Jahre hinweg gefälschte Online-Profile erstellt und Deepfake-Pornografie verbreitet zu haben. Seine Anwälte haben nun reagiert, die Berichterstattung als voreingenommen zurückgewiesen und die Medien zu Zurückhaltung aufgefordert.
Unterdessen hat die Schauspielerin Pheline Roggan Fernandes öffentlich unterstützt und ihre Entscheidung gelobt, sich gegen den mutmaßlichen Missbrauch zu äußern.
Am 19. März 2026 veröffentlichte Der Spiegel die Vorwürfe Fernandes' gegen Ulmen. Sie behauptet, er habe sie jahrelang belästigt, indem er falsche Social-Media-Accounts anlegte und manipuliertes explizites Material verbreitete. Ulmens Anwälte widersprachen dem Bericht umgehend und bezeichneten ihn als "unzulässigen Verdachtsjournalismus". Sie argumentierten, der Artikel stütze sich auf eine einzige Perspektive, und forderten Medien auf, von der Wiederholung unbestätigter Behauptungen abzusehen. Bisher hat sich Ulmen persönlich nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Pheline Roggan, bekannt durch ihre Rolle in der Serie Jerks., zeigte sich auf Instagram solidarisiert mit Fernandes. In ihrem Beitrag schrieb sie: "Liebe Collien, es tut mir so unendlich leid, was dir angetan wurde. Und ich bewundere dich für den Mut und die Stärke, damit an die Öffentlichkeit zu gehen – damit die Scham endlich dorthin rückt, wo sie hingehört." Ihre Worte erinnern an die Position der französischen Aktivistin Gisèle Pelicot, die seit Langem dafür kämpft, dass die Gesellschaft Täter und nicht Betroffene für Gewalt verantwortlich macht.
Roggan ging noch einen Schritt weiter und deutete Fernandes' Schritt als Einsatz für andere: "Sie tut dies nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind", fügte sie hinzu. Die öffentliche Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Fall die Aufmerksamkeit auf digitale Belästigung und Opferbeschuldigung lenkt.
Der Streit dreht sich nun um zwei gegensätzliche Darstellungen: Fernandes' detaillierte Anschuldigungen und Ulmens juristische Gegenwehr gegen die Medienberichte. Roggans Stellungnahme verleiht Fernandes' Entscheidung, sich zu äußern, zusätzliches Gewicht und unterstreicht die Forderung nach Konsequenzen bei digitaler Gewalt. Das Ergebnis könnte die Debatte über den Missbrauch von Deepfake-Technologie und den Schutz von Opferrechten maßgeblich prägen.






