03 April 2026, 00:09

Charlene White verteidigt Herzogin Meghan gegen "giftige" Medienhetze

Eine Gruppe von Menschen aus der englischen Königsfamilie im Jahr 1787, die auf einer Treppe stehen und sitzen, vor einer mit Vorhängen versehenen Wand im Hintergrund, begleitet von Text am unteren Rand.

Charlene White verteidigt Herzogin Meghan gegen "giftige" Medienhetze

Charlene White, Panelistin bei Loose Women und ITV-Moderatorin, positioniert sich hinter Herzogin Meghan

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Charlene White, bekannt als Panelistin der Sendung Loose Women und Moderatorin beim Sender ITV, hat sich öffentlich hinter die Herzogin von Sussex gestellt. Sie kritisierte die überzogene öffentliche Fixierung auf Meghan Markle und bezeichnete die Obsession als "giftig". White berichtete zudem von ihren eigenen Erfahrungen mit öffentlicher Kritik und betonte, wie wichtig emotionale Widerstandsfähigkeit sei, um damit umzugehen.

Seit Meghan Markles Rückzug aus den königlichen Pflichten im Jahr 2020 sind die britischen Medien und sozialen Plattformen tief gespalten. Anfangs richteten sich die Vorwürfe vor allem gegen ihr angebliches Anspruchsdenken und familiäre Konflikte. Mit der Zeit weiteten sich die Debatten aus – Themen wie Rassismus, Medienvoreingenommenheit und Forderungen nach einer Reform der Monarchie kamen hinzu. Die öffentliche Meinung bleibt gespalten: Während die einen sie als Opfer sehen, verstärken ihre Kritiker negative Erzählungen. Besonders nach ihrem viel diskutierten Interview mit Oprah Winfrey 2021 nahm die öffentliche Aufmerksamkeit zu – eine Stimmungsanalyse aus dem Jahr 2023 zeigte, dass 60 Prozent der Berichterstattung in britischen Boulevardmedien negativ ausfielen.

White, die selbst mit Gegenwind zu kämpfen hatte – unter anderem wegen der Kritik, sie habe bei einer Live-Sendung am Remembrance Day keine Mohnblume getragen –, bezeichnete die Faszination der Öffentlichkeit für die Herzogin als "unbegreiflich". Sie fragte, wie Menschen so vehemente Urteile über jemanden fällen könnten, den sie noch nie persönlich getroffen hätten. Die Moderatorin mahnte zudem an, dass Diskussionen über Markle sachlich und reflektiert geführt werden sollten – statt von Klickzahlen oder Feindseligkeit getrieben zu sein.

Aus eigener Erfahrung berichtete White, dass sie sich bei Bedarf Auszeiten vom Beruf nehme. Sie gab zu, dass es auf Dauer erschöpfend sei, ständig so zu tun, als gehe es einem gut. Ihre emotionale Widerstandsfähigkeit, die sie in schwierigen privaten Phasen entwickelt habe, helfe ihr, mit öffentlicher Kritik umzugehen.

Whites Äußerungen unterstreichen die anhaltende Polarisierung rund um die Herzogin von Sussex. Ihr Appell für einen respektvolleren Umgangston kommt zu einer Zeit, in der die mediale Beobachtung und die Debatten in sozialen Netzwerken ungebrochen sind. Ihre eigenen Erfahrungen mit öffentlichem Gegenwind verleihen ihrer Forderung nach mehr Empathie in der öffentlichen Diskussion zusätzliches Gewicht.

Quelle