Caritas Fulda übergibt sechstes behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partnerregion
Emilia SchmittCaritas Fulda übergibt sechstes behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partnerregion
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankiwsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas des Bistums Fulda besucht. Die Reise unterstrich die fortlaufende Unterstützung, während Russlands Krieg gegen die Ukraine in sein fünftes Jahr geht. Während des Aufenthalts übernahm die Gruppe ein sechstes behindertengerechtes Fahrzeug, das von der Caritas Main-Kinzig gestiftet wurde.
Der Krieg in der Ukraine dauert nun bereits über vier Jahre an und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Unzählige Menschen haben ihr Leben verloren, während Überlebende mit Traumata und schweren Verletzungen kämpfen. Der letzte Winter brachte zusätzliche Entbehrungen mit sich, doch die Ukrainerinnen und Ukrainer zeigen weiterhin Dankbarkeit für die internationale Hilfe – darunter auch die Unterstützung durch das Bistum Fulda und die Caritas.
Das Programm der Delegation umfasste Besuche lokaler Einrichtungen sowie die Teilnahme am jährlichen Caritas-Empfang in Hessen. Prälat Christof Steinert betonte die Notwendigkeit anhaltender Solidarität und rief zu praktischer Hilfe sowie zum Gebet auf. Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete die Fahrzeugspende als "ein weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit" mit der Ukraine.
Die speziell angepassten Fahrzeuge sind ständig im Einsatz und helfen Bedürftigen in der gesamten Region. Das Bistum Fulda plant zudem, in den kommenden Jahren zehn weitere behindertengerechte Fahrzeuge bereitzustellen. Diese sollen Projekte für Kinder und Familien mit Behinderungen unterstützen und den Transport zu Therapien und medizinischer Versorgung in Iwano-Frankiwsk sichern.
Trotz der ständigen Bedrohung durch Drohnenangriffe setzt die Caritas in Iwano-Frankiwsk ihre lebenswichtige Arbeit fort. Die Fahrzeuge stehen nicht nur für materielle Hilfe, sondern auch für die dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Gemeinden.
Mit der jüngsten Fahrzeugspende erhöht sich die Gesamtzahl auf sechs, weitere sind für die Zukunft geplant. Die angepassten Autos werden direkt Kindern und Familien mit Behinderungen den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen ermöglichen. Vorerst bleibt die Partnerschaft zwischen Fulda und Iwano-Frankiwsk eine unverzichtbare Stütze in einer Zeit andauernder Krise.






