Breisachs Zukunft wird am 21. April 2026 im Stadtrat entschieden
Maximilian KrauseBreisachs Zukunft wird am 21. April 2026 im Stadtrat entschieden
Stadtrat von Breisach berät am 21. April 2026 über zentrale Bau- und Planungsvorhaben
Am 21. April 2026 kommt der Breisacher Stadtrat zu einer entscheidenden Sitzung zusammen, in der weitreichende Beschlüsse zu Bauprojekten und städtebaulichen Planungen gefasst werden. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Schulerweiterungen, Haushaltsüberschreitungen sowie Änderungen der örtlichen Satzungen für Baugebiete und Stellplatzregelungen für Wohnmobile.
Die Sitzung beginnt mit einer 15-minütigen Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger. Im Anschluss beraten die Stadträte über die geplante Aufhebung der Stellplatzverordnung für Wohnmobile, die rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft treten soll.
Ein finanzieller Schwerpunkt der Beratungen ist der Ausbau der Julius-Leber-Gemeinschaftsschule. Die erwarteten Vertragskosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 1,078 Millionen Euro, wobei die Mittel bereits im Investitionshaushalt veranschlagt sind. Gleichzeitig droht bei der neuen Lagerhalle der Feuerwehr ein Fehlbetrag von rund 100.000 Euro.
In den Planungsdebatten geht es zudem um das Baugebiet Vogesenstraße III, wo der Rat über die Beauftragung einer Bauüberwachung für die Außenanlagen entscheiden wird. Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Verlängerung der Bebauungsplan-Satzung für die Marktplatz-Sanierung bis zum 30. April 2028. Zudem beginnen erste Gespräche zur Änderung des Flächennutzungsplans für das Gebiet "Emletweg rechts" in Merdingen.
Die Ergebnisse der Sitzung werden die künftige Entwicklung Breisachs prägen – von der Schulinfrastruktur bis zu den Einrichtungen der Feuerwehr. Die Beschlüsse zu Satzungen und Haushaltsanpassungen werden zudem maßgeblich beeinflussen, wie die Stadt in den kommenden Jahren Wachstum und öffentliche Dienstleistungen steuert.






