22 April 2026, 06:16

Berlin beschließt neues Wohnungsgesetz vor der Landtagswahl – was Mieter jetzt wissen müssen

Altes Dokument mit dem Titel "Plan der Berliner Handelagellachaft" mit einer Gebäudeansicht, Text und einem Stempel auf der linken Seite.

Berlin beschließt neues Wohnungsgesetz vor der Landtagswahl – was Mieter jetzt wissen müssen

Berlins Regierungsbündnis einigt sich auf neues Wohnungsgesetz vor der Landtagswahl in fünf Monaten

Die Koalition aus CDU und SPD in Berlin hat sich auf ein Paket von Maßnahmen verständigt, das Mieter schützen und Verwaltungsprozesse vereinfachen soll. Zu den zentralen Vorhaben gehören ein digitales Mietregister sowie der Ausbau der Hausmeisterdienste in kommunalen Wohnungsunternehmen.

Wie die beiden Fraktionen bekanntgaben, sollen die Mieten von 2,2 Millionen Mietern künftig über eine digitale Datenbank überprüft werden. Das System soll überteuerte oder ausbeuterische Mietverträge aufdecken, Bürokratie abbauen und gleichzeitig datenschutzrechtliche Bedenken ausräumen.

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Das Gesetzespaket erleichtert zudem die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum. Darüber hinaus sollen landeseigene Wohnungsgesellschaften mehr Hausmeister einstellen, um Instandhaltung und Mieterbetreuung zu verbessern.

Streit gibt es jedoch weiterhin bei den Anwohnerparkausweisen: Während die SPD die Gebühren für Parkvignetten erhöhen will, lehnt die CDU diesen Vorschlag weiterhin ab.

Am Mittwoch werden der CDU-Fraktionschef Dirk Stettner und sein SPD-Kollege Raed Saleh im Abgeordnetenhaus weitere Details vorstellen.

Die neuen Regelungen zielen darauf ab, Mieterschutz zu stärken und die Wohnungsverwaltung effizienter zu gestalten – noch vor der anstehenden Wahl. Das digitale Mietregister soll für mehr Transparenz bei den Mietpreisen sorgen, während der Ausbau der Hausmeisterdienste die Wohnqualität verbessern soll. Ungeklärt bleibt vorerst der Streit um die Parkgebühren.

Quelle