18 March 2026, 18:06

Apotheker protestieren bundesweit am 23. März für faire Vergütung und klare Handelsregeln

Schwarz-weiß-Anzeige für eine Apotheke in Rom, die einen Mann und eine Frau zeigt, die nebeneinander stehen, mit Text, der die Apotheke und ihre Dienstleistungen beschreibt.

Apotheker protestieren bundesweit am 23. März für faire Vergütung und klare Handelsregeln

Apotheker in ganz Deutschland bereiten sich auf einen bundesweiten Protesttag am 23. März vor. In Berlin, Düsseldorf, Hannover und München werden Kundgebungen stattfinden, wobei die Organisatoren zu einer breiten Beteiligung aufrufen. Der Hessische Apothekerverband (HAV) treibt die Mobilisierung der Kollegen voran und fordert dringende Reformen bei der Vergütung und den Handelsvorschriften.

Der HAV hat kostenlose Busse zur Hauptkundgebung in Düsseldorf organisiert. Abfahrten sind ab Frankfurt am Main und Limburg geplant, die Rückfahrt ist für 14 Uhr vorgesehen. Apotheker aus Hessen müssen sich im Voraus anmelden, um einen Platz in den Shuttles zu sichern.

In Fulda findet eine separate Demonstration für diejenigen statt, die nicht anreisen können. Lokale Apotheker in Osthessen koordinieren die Veranstaltung, um eine breite Teilnahme aus der gesamten Region zu ermöglichen. Zudem wird noch über einen zusätzlichen Bus von Kassel nach Hannover diskutiert, allerdings sind die Details noch unklar.

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Ziel der Proteste sind sofortige Reformen: Die Apotheker fordern eine fairere Vergütung sowie klare, rechtssichere Regelungen zu Handelsrabatten. Der HAV betont die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens – eine starke Beteiligung solle ein deutliches Signal an die Berliner Politik senden.

Die Demonstrationen stellen die größte bundesweite Aktion der Apotheker seit drei Jahren dar. Mit Kundgebungen in mehreren Städten und organisiertem Transport hofft der HAV auf eine maximale Mobilisierung. Das Ergebnis könnte künftige Entscheidungen zur Apothekenfinanzierung und zu Handelsvorschriften beeinflussen.

Quelle