07 April 2026, 10:07

AfD-Harburg zerfällt: Vorwürfe von Gewalt und Geldverschwendung spalten die Fraktion

Ein Papier mit einer Zeichnung von roten, wütenden Republikanern auf einem blauen Gridiron, deren Gesichter verzerrt sind und die Arme erhoben haben, begleitet von schwarzer, fetter Schrift, die eine ernste Situation betont.

AfD-Harburg zerfällt: Vorwürfe von Gewalt und Geldverschwendung spalten die Fraktion

AfD-Fraktion im Hamburger Bezirk Harburg verliert zwei weitere Mitglieder

Der AfD-Abgeordnete Ehlers wirft dem Fraktionsvorsitzenden Helge Ritscher körperliche Angriffe und finanzielle Verfehlungen vor. Ritscher weist alle Vorwürfe zurück. Der Konflikt festigt den Ruf der AfD, die Arbeit im Bezirksparlament durch interne Streitigkeiten zu lähmen.

Schon im vergangenen Jahr hatte Adrian Leuser die Fraktion verlassen und Harburg aufgrund von Schikanen den Rücken gekehrt. Sein Austritt markierte den Beginn eines stetigen Schwunds der AfD-Mitglieder. Nun, da nur noch drei Abgeordnete übrig sind, wachsen die Sorgen vor weiteren Spaltungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die CDU, die mit zwölf Sitzen die stärkste Fraktion stellt, zeigt sich besorgt über die Entwicklung. Der Abgeordnete Rainer Bliefernicht warnte, die Austritte könnten zur Bildung einer zweiten AfD-Fraktion führen. Unterdessen behauptet Simon Dhemija von der Linken, das Hauptziel der AfD sei es, demokratische Prozesse zu blockieren und gezielt Konflikte zu schüren.

Die SPD hält zehn Sitze, die Grünen acht, die Linke vier und Volt drei. Trotz der geschrumpften AfD-Fraktion überlagern deren interne Querelen weiterhin die sachliche Debattenkultur in der Bezirksversammlung.

Durch die internen Machtkämpfe ist die AfD-Fraktion in Harburg nun auf nur noch drei Mitglieder geschrumpft. Mit ungekärten Vorwürfen wegen Körperverletzung, finanzieller Unregelmäßigkeiten und Mobbing bleibt die Zukunft der Partei im Bezirk ungewiss. CDU und andere Fraktionen beobachten die weitere Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit.

Quelle