Wohngeld als Rettungsanker: Warum viele Berechtigte ihre Unterstützung verpassen
Luisa LangeWohngeld als Rettungsanker: Warum viele Berechtigte ihre Unterstützung verpassen
Steigende Mieten setzen Rentner und Geringverdiener in ganz Deutschland unter Druck. Für viele Betroffene könnte das Wohngeld eine Entlastung bieten – doch zahlreiche Anspruchsberechtigte wissen nichts von dieser Möglichkeit. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig bietet nun Hilfe bei Anträgen und weiteren Unterstützungsleistungen an.
Wohngeld steht Haushalten zu, die keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen. Die durchschnittliche monatliche Zahlung liegt bei etwa 300 Euro, wobei die genaue Höhe von der örtlichen Mietpreislage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen abhängt. In diesem Jahr gab es jedoch keine Erhöhung der Leistungen – die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 geplant.
Auch Immobilienbesitzer, die finanziell belastet sind, können unter Umständen einen Lastenzuschuss beantragen, eine Förderung zur Entlastung bei wohnungsbezogenen Kosten. Trotz dieser Hilfsangebote beziehen derzeit nur ein Bruchteil der geschätzten zwei Millionen anspruchsberechtigten Haushalte tatsächlich Leistungen.
Der SoVD in Braunschweig berät nun zu Wohngeld, Lastenzuschuss und rentenbezogenen Fragen. Das Team unterstützt bei der Antragstellung, hilft Bürgern, die Voraussetzungen zu verstehen, und sichert ihnen so die benötigte Förderung.
Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld eine wichtige Stütze für Berechtigte. Die Unterstützung des SoVD soll den Zugang zu diesen Mitteln erleichtern und sicherstellen, dass mehr Haushalte die ihnen zustehende finanzielle Hilfe erhalten. Bis zur nächsten Anpassung 2027 bleiben die aktuellen Zahlbeträge unverändert.






