WM-Fieber im Büro: Kollegen wetten um Döner, Reifen und Gebete für Deutschlands Sieg
Lukas LehmannWM-Fieber im Büro: Kollegen wetten um Döner, Reifen und Gebete für Deutschlands Sieg
Die FIFA-Weltmeisterschaft hat die Halle 4 in ein lebhaftes Wettbüro verwandelt. Kollegen wetten auf jedes Spiel, wobei pro Partie mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen werden. Selbst das Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao wurde Teil des Geschehens.
Die Einsätze reichen von Essenswerten wie Döner bis hin zu Dienstleistungen wie einem vollen Tank oder Sommerreifen. Niemand nimmt sich während des Turniers frei – die organisierte Wettaktion lässt keine Pause zu.
Deutschland gewann sein Auftaktspiel mit 7:1 gegen Curaçao. Der Erzähler selbst setzte mehrere Wetten in Höhe von insgesamt 15 Euro. Manche Kollegen versuchten es mit ungewöhnlichen Methoden, um die Ergebnisse zu beeinflussen – darunter auch Gebete.
Hatice, die Tochter des Erzählers, wurde sogar dafür bezahlt, für den Sieg Deutschlands zu beten. Doch nach Franck Ribérys Verletzung und der Niederlage Frankreichs gegen Italien kamen Zweifel auf, ob Gebete wirklich Wirkung zeigen. Seitdem wird hitzig diskutiert, ob religiöse Hingabe den Ausgang von WM-Spielen beeinflussen kann.
Der Wettwahnsinn geht weiter: Jedes Spiel bringt neue Wetten und Debatten mit sich. Die Aktion läuft auf Hochtouren, und der Arbeitsalltag bleibt so lange lebendig, wie das Turnier andauert. Der starke Start Deutschlands hat bereits für noch mehr Wetten und Gesprächsstoff gesorgt.
