Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in benachteiligten Vierteln
Lukas LehmannWiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in benachteiligten Vierteln
Wiesbaden will seine Schulsozialarbeit an Grundschulen ausbauen. Mit der Maßnahme soll die Unterstützung für Kinder, insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen, gestärkt werden. Wie die Verantwortlichen betonen, hat die Bedeutung dieser Angebote in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Seit 35 Jahren ist die Schulsozialarbeit fester Bestandteil des Wiesbadener Bildungssystems. Sie hilft Kindern und Familien bei alltäglichen Herausforderungen und trägt zu einem positiven Schulklima bei. Die Fachkräfte beraten Eltern, arbeiten eng mit Lehrkräften zusammen und geben den Schülerinnen und Schülern Halt.
Nun soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Zu den Schulen, die von der Erweiterung profitieren, gehören die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule. Patricia Becher, Leiterin des Sozialdezernats, unterstreicht die Notwendigkeit frühzeitiger Förderung bereits im Grundschulalter.
Rechtlich ist die Schulsozialarbeit in Deutschland mittlerweile als verpflichtende Leistung der Jugendhilfe verankert. Paragraf 13a des Achtten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VIII) regelt ihre Aufgabe, junge Lernende zu unterstützen. Ausführliche Pläne und aktuelle Entwicklungen sind im Bericht „Schulsozialarbeit an Wiesbadener Grundschulen“ nachzulesen, der online veröffentlicht wurde.
Durch den Ausbau erhalten bedürftige Grundschulen zusätzliche Ressourcen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden weiterhin Familien beraten, Unterstützung leisten und Hand in Hand mit den Lehrkräften arbeiten. Weitere Informationen zu den Neuerungen gibt es auf der offiziellen Website der Stadt.






