Wiesbaden bündelt Behörden im neuen Verwaltungsgebäude an der Stielstraße
Emilia SchmittWiesbaden bündelt Behörden im neuen Verwaltungsgebäude an der Stielstraße
Wiesbaden eröffnet neues Verwaltungsgebäude in Schierstein
An der Stielstraße 3 in Schierstein hat Wiesbaden ein neues Verwaltungsgebäude bezogen. Das dreistöckige Gebäude vereint mehrere Aufsichtsbehörden, die zuvor über die ganze Stadt verteilt waren. Laut Stadtvertretern soll der Umzug die Dienstleistungen effizienter gestalten und sowohl für Bürger als auch Mitarbeiter die Abläufe beschleunigen.
Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2024, nachdem das alte Gebäude abgerissen worden war. Vor Baubeginn hatten Fachleute junge Gartenschläfer umgesiedelt, um den heimischen Artenschutz zu gewährleisten. Nach rund 15 Monaten Bauzeit wurde das neue Gebäude im März 2026 offiziell eröffnet.
Das moderne Design besticht durch klare Linien, ein begrüntes Dach und eine langlebige Fassade – alles im Zeichen der Nachhaltigkeit. Unter einem Dach sind nun die Gewerbeaufsicht, das Gewerberecht, das Veranstaltungsamt sowie die Abteilungen für Waffen-, Jagd- und Fischereirecht untergebracht. Diese Bereiche waren zuvor an verschiedenen Standorten in Wiesbaden angesiedelt.
Durch die Zusammenlegung der Behörden unter einem Dach hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert. Viele Anfragen können nun direkt vor Ort geklärt werden, statt über E-Mails. Zudem grenzt das neue Gebäude an die bereits 2024 eröffnete Zulassungsstelle, sodass hier ein kompakter, aber effizienter Verwaltungsstandort entstanden ist.
Die WiBau Wiesbaden hat rund 6,4 Millionen Euro in das Projekt investiert. Ziel war es, moderne Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig die öffentlichen Dienstleistungen für die Bürger zugänglicher zu machen.
Die Bündelung der Behörden an der Stielstraße 3 markiert einen Wandel in der Verwaltungspraxis Wiesbadens. Bürger finden nun an einem zentralen Ort Ansprechpartner für verschiedene behördliche Angelegenheiten. Die Stadt erwartet, dass sich dadurch Wartezeiten verkürzen und der Kontakt zur Kommunalverwaltung einfacher wird.






