Welttag des Buches: Lyrik wird zum immersiven Klanglabor in Wiesbaden
Emilia SchmittWelttag des Buches: Lyrik wird zum immersiven Klanglabor in Wiesbaden
Neue Lyrik im Literaturhaus Villa Clementine: Ein immersives Spracherlebnis zu Welttag des Buches
Am Donnerstag, dem 23. April 2026, veranstaltet das Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden im Rahmen des Welttags des Buches die Lesereihe Neue Lyrik. Der Abend verwandelt Sprache in ein sinnliches Erlebnis – Eintrittskarten kosten 18 Euro, ermäßigt 14 Euro.
Zwei markante Stimmen der zeitgenössischen Dichtung prägen das Programm: Die ungarische Klangpoetin Kinga Tóth präsentiert Mariamachina, eine Sammlung, die die Stimmen von Nonnen, Cyborgs, Liebenden und Kriegerinnen verflicht. Ihre Performance dekonstruiert Wörter und formt sie zu unerwarteten Klängen, die herkömmliches Zuhören herausfordern.
Ebenfalls auf der Bühne: Jewgeni Brejger, der seinen Protagonisten Niemand auf eine Reise durch Politik, Begegnungen und Ideen schickt. In einem roten Audi A6 durchquert die Figur Landschaften – ein Vehikel für Brejgers Erkundung von Erzählung und Bewegung.
Die Literaturkritikerin Maren Jäger moderiert den Abend, verknüpft die Beiträge und schafft so einen roten Faden. Anders als bei klassischen Lesungen will das Event das Publikum mitreißen und den Raum in ein dynamisches Klanglabor verwandeln, in dem Sprache neu erfahrbar wird.
Karten sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich.
Neue Lyrik bietet einen frischen Zugang zu literarischer Performance – eine Mischung aus experimentellem Klang und Erzählung. Die Besucher erwarten kein klassisches Vorlesen, sondern ein ungewöhnliches Fest der Sprache, das zum Mitdenken und Miterleben einlädt. Die Türen des Literaturhauses Villa Clementine öffnen sich für einen Abend, der Konventionen sprengt.






