VSG Altglienicke stürmt mit 4:0-Kantersieg ins Berliner Pokalfinale
Maximilian KrauseVSG Altglienicke stürmt mit 4:0-Kantersieg ins Berliner Pokalfinale
VSG Altglienicke zieht als erste Mannschaft ins Berliner Pokalfinale ein
Mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf hat sich VSG Altglienicke vor 728 Zuschauern im Willi-Sänger-Sportpark in Berlin-Treptow als erste Mannschaft für das Finale um den Berliner Pokal qualifiziert. Der überzeugende Auftritt markiert eine bemerkenswerte Wende für eine Mannschaft, die in dieser Saison mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatte.
Das Halbfinale war von Beginn an eine klare Angelegenheit: Mehmet Ibrahimi traf zweimal, während Erik Tallig und Jonas Nietfeld mit weiteren Toren den hohen Sieg besiegelten. Für die Gäste aus Zehlendorf, die aktuell das Schlusslicht der Regionalliga Nordost bilden, war die Niederlage besonders bitter.
Altglienicke selbst durchlebt eine wechselhafte Saison in der Regionalliga. Zwar gab es jüngst Erfolge – darunter ein 2:0 gegen Zehlendorf am 13. April 2025 und ein 3:1 gegen den FSV Zwickau nur vier Tage zuvor –, doch die Bilanz bleibt durchwachsen. Ein 1:1 gegen BFC Dynamo im März und eine Niederlage gegen SV Babelsberg 03 unterstreichen die Formschwankungen: Bis Ende März 2026 gelang in den letzten acht Spielen nur ein Sieg.
Da der Willi-Sänger-Sportpark nicht den Regionalliga-Anforderungen entspricht, trägt Altglienicke seine Heimspiele derzeit in der Spree-Arena in Fürstenwalde (Brandenburg) aus. Das zweite Halbfinale findet am kommenden Sonntag um 14 Uhr statt, wenn Sparta Lichtenberg auf den aktuell 14. der Regionalliga, BFC Dynamo, trifft.
Altglienicke wartet nun auf den Sieger des zweiten Halbfinals, um den Finalgegner zu erfahren. Mit dem 4:0-Erfolg geht das Team trotz einer unbeständigen Ligasaison mit Schwung in das Endspiel – das über den diesjährigen Berliner Pokalsieger entscheiden wird.






