29 June 2026, 20:13

VBU warnt vor fatalen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Beschäftigte

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor fatalen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Beschäftigte

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Änderungen am deutschen Minijob-System fallen zu lassen. Die Vereinigung betont, dass diese Beschäftigungsform für die Bewältigung saisonaler Nachfragespitzen und kurzfristiger Personalengpässe in Schlüsselbranchen unverzichtbar sei.

Minijobs spielen eine zentrale Rolle in Bereichen wie dem Handwerk, mittelständischen Unternehmen, dem Einzelhandel, der Gastronomie, Dienstleistern und sozialen Einrichtungen. Sie ermöglichen es Betrieben, Arbeitslastspitzen abzufedern und temporäre Lücken effizient zu schließen.

Der VBU warnt, dass eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs den Fachkräftemangel verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen schwächen würde. Beschäftigte hätten netto weniger von ihrem Lohn, während Arbeitgeber mit höheren Kosten, mehr Bürokratie und geringerer Flexibilität konfrontiert wären. Der Verband bezeichnet die Reformpläne als „versteckte Steuer- und Abgabenbelastung“, die sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen treffen würde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Statt die Änderungen voranzutreiben, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und die Belastungen für Unternehmen zu verringern. Die Stellungnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesregierung über mögliche Reformen berät, ohne dass bisher eine endgültige Entscheidung gefallen ist.

Die Position des VBU unterstreicht die potenziellen Risiken einer Reform der geringfügigen Beschäftigung. Unternehmen könnten mit höheren Kosten und geringerer Anpassungsfähigkeit kämpfen, sollten die Pläne umgesetzt werden. Bisher hat die Regierung jedoch noch keinen konkreten Gesetzesentwurf vorgelegt.

Quelle