16 March 2026, 02:06

Timothée Chalamet bricht Oscar-Rekorde – doch eine Aussage bringt ihn in Erklärungsnot

Ein Mann im Smoking hält eine Oscar-Statue und lächelt vor einer Wand mit einem Wasserzeichen auf dem Bild.

Timothée Chalamet bricht Oscar-Rekorde – doch eine Aussage bringt ihn in Erklärungsnot

Timothée Chalamet hat mit seiner jüngsten Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Marty Supreme erneut Oscar-Geschichte geschrieben. Mit 28 Jahren ist er nun der jüngste Schauspieler, der jemals drei Nominierungen in der Hauptkategorie erhalten hat – und übertrifft damit Marlon Brandos langjährigen Rekord. Doch die diesjährige Oscar-Kampagne nahm eine unerwartete Wendung, nachdem seine Äußerungen über Ballett und Oper weltweite Empörung auslösten.

Chalamets Aufstieg in Hollywood verlief rasant. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt er 2018 für Call Me by Your Name, gefolgt von einer weiteren 2025 für A Complete Unknown. Mit seiner Rolle in Marty Supreme steht nun seine vierte Academy-Award-Nominierung insgesamt zu Buche.

Die Kontroverse entbrannte, als Chalamet in einem Gespräch mit Matthew McConaughey behauptete, "Niemanden interessiert Oper oder Ballett noch". Die Aussage löste heftige Reaktionen in der Kulturwelt aus. Die Metropolitan Opera konterte mit Videos ausverkaufter Vorstellungen, die Wiener Staatsoper lud ihn öffentlich zu einem Besuch ein, und selbst JJ, der Sieger des Eurovision Song Contest 2025 und ausgebildete Opernsänger, veröffentlichte ein Video zur Verteidigung der anhaltenden Beliebtheit der Kunstform.

Branchengrößen wie Steven Spielberg sollen seine Äußerungen scharf kritisiert haben. Unterdessen gewinnt die Online-Kampagne #StopTimmy vor den Oscars an Fahrt. Trotz des Aufruhrs zeigte sich Chalamet zurückhaltend und speiste nur wenige Tage vor der Verleihung unauffällig im Manpuku in West Hollywood. Sein lässiger Auftritt – eine graue Windjacke und eine dunkelblaue Baseballkappe mit orangefarbenem Design – könnte eine Hommage an Marty Supreme gewesen sein.

Die Debatte hat Chalamets historischen Oscar-Erfolg überschattet. Mit der nahenden Verleihung spalten seine Aussagen die Gemüter: Während die einen sie kritisieren, lädt ihn die Kunstwelt zum Dialog ein. Ob die Kontroverse seine Siegchancen beeinflusst, bleibt abzuwarten.

Quelle