19 June 2026, 00:06

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen

Nach Schaden am Wupperdam: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen

CDU und SPD befürworten Schutz des historischen Wupper-Wehrs und der umliegenden Natur

Sowohl CDU als SPD haben sich für den Erhalt des historischen Wupper-Wehrs und seiner natürlichen Umgebung ausgesprochen. Die Frage, wie der Standort am besten geschützt werden kann, ohne dabei unverhältnismäßige Maßnahmen zu ergreifen, hat jedoch eine Debatte ausgelöst.

Die SPD fordert entschlossenere Schritte zum Schutz des Wehrs in Wipperkotten. Die CDU kritisiert diesen Vorstoß hingegen als überzogen. Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, argumentiert, der Antrag mangele es an Verhältnismäßigkeit und gehe über das praktisch Umsetzbare hinaus.

Die CDU lehnt den Einsatz größerer Polizeieinheiten, etwa von Bereitschaftspolizeikräften, zum Schutz des Wehrs ab. Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Streifen und Aufklärungsarbeit, um Schäden zu verhindern. Gleichzeitig räumt sie ein, dass eine rund um die Uhr überwachte Bewachung nicht realistisch sei.

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Die CDU begrüßt die Bemühungen der Stadtverwaltung, Besucher über Natur- und Denkmalschutz zu informieren. Zudem erwartet die Partei, dass die Kommune den SPD-Antrag im Rahmen der Beratungen des Ausschusses für Sicherheit, Brand- und Bevölkerungsschutz (ASBA) prüft. Wacker hofft auf einen realistischen Kompromiss, der das Wehr schützt, ohne in Überreaktion zu verfallen.

Beide Parteien sind sich einig, dass das Wupper-Wehr erhalten werden muss. Die CDU plädiert dabei für moderate Sicherheitsvorkehrungen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Nun liegt es an der Stadtverwaltung, den SPD-Vorschlag in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Quelle