02 April 2026, 10:06

Spätaussiedler-Zahlen in Friedland sinken 2025 auf historischen Tiefstand

Alte deutsche Postkarte mit einer Briefmarke, innerhalb Deutschlands adressiert, mit dem Text "Konzert-Luger-Konferenz-Kommunikation" und der Nummer "174097", in sehr guter (VF) Qualität bewertet.

Spätaussiedler-Zahlen in Friedland sinken 2025 auf historischen Tiefstand

Friedland, das zentrale Aufnahmelager für Spätaussiedler in Niedersachsen, verzeichnete 2025 insgesamt 4.238 Neuankömmlinge. Die Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der Zuwanderung aus Kasachstan im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. War die Einrichtung einst ein zentraler Anlaufpunkt für Zehntausende, werden heute deutlich weniger Fälle pro Jahr bearbeitet.

In den frühen 2000er-Jahren wurden in Deutschland noch jährlich über 38.000 Spätaussiedler aus Kasachstan registriert. Bis 2010 sank diese Zahl auf nur noch 508. Ein leichter Anstieg war 2024 mit etwa 2.546 Ankünften aus Kasachstan zu verzeichnen, doch der langfristige Abwärtstrend bleibt bestehen.

Im Jahr 2025 registrierte Friedland 1.079 Personen aus Kasachstan, dazu 2.562 aus Russland, 381 aus der Ukraine und 80 aus Kirgisistan. Das Zentrum ist nicht nur für die Erfassung der Neuankömmlinge zuständig, sondern koordiniert auch Integrationsprogramme für Spätaussiedler.

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Der stetige Rückgang der vergangenen 15 Jahre hat die jährlichen Registrierungen aus Kasachstan auf wenige Tausend reduziert. Trotz gelegentlicher Schwankungen ist der langfristige Rückgang deutlich.

Friedland bleibt die einzige zentrale Aufnahmeeinrichtung für Spätaussiedler in Niedersachsen. Mit nunmehr nur noch einigen Tausend Registrierungen pro Jahr hat sich die Rolle des Zentrums von der Massenabwicklung hin zu gezielter Integrationshilfe gewandelt. Die Zahlen für 2025 bestätigen diesen anhaltenden Trend.

Quelle