Sanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt zwischen Reinickendorf und Hennigsdorf wieder geöffnet
Luisa LangeSanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt zwischen Reinickendorf und Hennigsdorf wieder geöffnet
Ein Kilometerabschnitt des Berliner Mauerwegs entlang der Ruppiner Chaussee ist nach einer umfassenden Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Weg, der der ehemaligen Grenze zwischen Reinickendorf und Hennigsdorf folgt, war aufgrund schlechter Bodenverhältnisse und einer maroden Fundamentierung zunehmend verfallen.
Die Aufwertung umfasst eine neue Oberfläche, verbesserte Entwässerungssysteme sowie Sitzbänke aus heimischem Eichenholz. Der Pfad markiert die einstige Grenze, die West-Berlin umschloss. Besonders dieser Abschnitt hatte jahrelang unter Vernachlässigung gelitten – bröckelnder Asphalt und mangelhafte Drainage prägten das Bild. Die Bauarbeiter entfernten das alte Material, recycelten es und verlegten eine neue Oberfläche, die Regenwasser gezielt in den angrenzenden Wald leitet.
Eine neue Infotafel informiert mit historischen Fotografien und mehrsprachigen Texten über die Teilung der Stadt. Besucher können nun auf einer Bank aus regionalem Eichenholz Platz nehmen und sich über die Vergangenheit des Ortes informieren.
Dieser Abschnitt ist das siebte Teilstück, das in den letzten Jahren im Rahmen der laufenden Sanierung des 160 Kilometer langen Berliner Mauerwegs modernisiert wurde. Weitere Abschnitte befinden sich derzeit in der Renovierung oder Planung, um den Weg für Wanderer und Radfahrer langfristig zugänglich zu halten.
Die sanierte Strecke verbessert nicht nur die Sicherheit und den Komfort für Nutzer, sondern bewahrt auch die historische Bedeutung des Weges. Die Regenwassermanagement-Systeme und der Einsatz recycelter Materialien unterstreichen den Nachhaltigkeitsanspruch. In den kommenden Jahren sind weitere Modernisierungen entlang der Route geplant.






