Samson baut CO₂-neutralen Hightech-Campus in Offenbach bis 2026
Samson hat einen Bauantrag für die erste Phase seines neuen Werksgeländes eingereicht. Das Unternehmen rechnet bereits in diesem Frühjahr mit der Genehmigung. Das Vorhaben ist Teil der Initiative MainChange, mit der der Konzern bis Ende 2026 seinen Hauptsitz und die Produktion nach Offenbach verlegen will.
Das neue Gelände wird 14,3 Hektar innerhalb eines 36 Hektar großen Gewerbegebiets in Offenbach umfassen. Als Campus konzipiert, sieht es eine klare Trennung zwischen Logistik- und Fußgängerströmen vor sowie einen „Mobility Hub“ mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. Die Fabrik wird nach neuesten wissenschaftlichen und technischen Standards errichtet – mit Fokus auf Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit.
In der ersten Phase beginnt die Produktion elektronischer Komponenten, die im August 2024 anlaufen und rund 150 Mitarbeiter beschäftigen soll. Samson strebt am neuen Standort eine CO₂-neutrale Fertigung sowie einen hohen Grad an Energieautarkie an.
Das MainChange-Projekt stellt eine Investition von über 250 Millionen Euro dar und markiert einen wichtigen Schritt in den Plänen des Unternehmens, seine Betriebsabläufe und Infrastruktur zu modernisieren. Mit der Baugenehmigung wird in den kommenden Monaten gerechnet. Den Start der Produktion elektronischer Komponenten und damit den Betrieb des Standorts plant Samson für 2024. Die vollständige Verlegung nach Offenbach soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
