23 May 2026, 16:11

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für Infrastruktur und Wirtschaft

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für Infrastruktur und Wirtschaft

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für die Zukunft des Landes fest

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Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Entwicklung des Bundeslandes skizziert. Ein neues Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) wurde an Prof. Dr. Armin Willingmann überreicht. Die Empfehlungen des Gremiums konzentrieren sich auf langfristige Investitionen in die Bereiche Energie, Verkehr und nachhaltiges Bauen, um die wirtschaftliche und ökologische Widerstandsfähigkeit der Region zu stärken.

In seiner aktuellen Stellungnahme betont der Beirat die Notwendigkeit, den Infrastrukturausbau mit den Klimazielen zu verknüpfen. Besonders hervorgehoben werden Chancen beim Ausbau der Energienetze, der Förderung der Wasserstoffwirtschaft und der Stärkung eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Auch nachhaltige Bauweisen zählen zu den zentralen Entwicklungsfeldern.

Die Investitionen sollen langfristige Wirkungen entfalten, indem sie die Versorgungssicherheit verbessern und regionale Wirtschaftszweige stärken. Der Beirat unterstreicht, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, eine moderne, klimafreundliche Wirtschaft zu gestalten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu sichern. Die Mittel sollten in widerstandsfähige, leistungsfähige Infrastrukturen fließen, die langfristig eigenständig funktionieren.

Die Arbeit des Gremiums steht im Einklang mit bestehenden Landesinitiativen, darunter der Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie der Klimaschutz-Fachplan der Regierung. In seiner fortlaufenden Beratungsfunktion wird der Beirat auch künftig wissenschaftliche Expertise einbringen, um die Verwendung des Sondervermögens fachlich zu begleiten. Ziel ist es, den langfristigen Nutzen für die Region zu maximieren.

Am 1. Juli 2026 beginnt eine neue Amtszeit des Beirats, in der sein Mandat zur Beratung der Landesregierung in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Energiepolitik und Klimaschutz verlängert wird. Die wissenschaftliche Begleitung durch das Gremium bleibt ein zentraler Baustein für Sachsen-Anhalts Wandel hin zu einer grüneren und unabhängigeren Zukunft.

Die Empfehlungen des Beirats zielen darauf ab, Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und Klimaanpassung als eng verzahnte Ziele zu behandeln. Durch die Priorisierung von Energiesouveränität, Innovation und nachhaltigen Systemen strebt Sachsen-Anhalt an, eine solide Grundlage für die kommenden Jahrzehnte zu schaffen. Die Landesregierung wird die Vorschläge nun bei der weiteren Ausgestaltung von Förderprogrammen und politischen Entscheidungen berücksichtigen.

Quelle