Radschnellroute FRM8: Frankfurt und Hanau rücken mit Machbarkeitsstudie näher zusammen
Luisa LangeRadschnellroute FRM8: Frankfurt und Hanau rücken mit Machbarkeitsstudie näher zusammen
Neue Radschnellverbindung zwischen Frankfurt und Hanau rückt näher
Die geplante 20 Kilometer lange Radschnellroute Südmain (FRM8), die Frankfurt am Main, Offenbach, Mühlheim und Hanau verbinden soll, ist einen entscheidenden Schritt näher an der Realisierung. Behördenvertreter begrüßen den Abschluss einer Machbarkeitsstudie als wichtigen Meilenstein für das Projekt.
Die vorgesehene Trasse soll am Deutschherrnufer in Frankfurt beginnen, der Südmainbahn folgen und am Pedro-Jung-Park in Hanau enden. Rouven Kötter vom Regionalverband FrankfurtRheinMain betonte, die Studie markiere einen Schlüsselmoment für die Radschnellverbindung FRM8. Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach, bestätigte, dass mit der Studie die erste Planungsphase abgeschlossen sei.
Lokale Politiker zeigen sich begeistert von dem Vorhaben. Sabine Groß, Oberbürgermeisterin von Offenbach, hob die Attraktivität einer Radschnellstrecke hervor, die Frankfurt über Offenbach mit Hanau verbindet. Stefan Majer, Frankfurter Verkehrsdezernent, ergänzte, dass sie die Radverbindungen zwischen Frankfurt und Offenbach deutlich verbessern werde. Daniel Tybussek, Bürgermeister von Mühlheim am Main, verwies darauf, dass die Studie die Grundlage für eine neue Mobilitätsoption im Rhein-Main-Gebiet schaffe.
Die Machbarkeitsstudie empfiehlt einen stufenweisen Ausbau der Route, da unterschiedliche planerische und bauliche Herausforderungen bestehen. Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil, bezeichnete die Studie als bedeutenden ersten Schritt zur Verwirklichung der schnellen Radverbindung. Thomas Morlock, Stadtrat in Hanau, wies darauf hin, dass solche Radschnellwege Autofahrten reduzieren und den Straßenverkehr entlasten könnten.
Mit der abgeschlossenen Machbarkeitsstudie ist der Weg für die nächsten Phasen der FRM8 freigemacht. Die Strecke würde vier Städte durchqueren und eine schnelle, nachhaltige Verkehrsalternative bieten. Die Verantwortlichen verfügen nun über einen klaren Fahrplan für die schrittweise Umsetzung.
