Pforzheimer Polizei blitzt 46 Raser an Unfallschwerpunkt – trotz Vision Zero
Emilia SchmittPforzheimer Polizei blitzt 46 Raser an Unfallschwerpunkt – trotz Vision Zero
Polizei in Pforzheim kontrolliert Geschwindigkeiten im Kampf gegen Verkehrstote
Die Polizei in Pforzheim hat am Donnerstag eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt – Teil einer breiter angelegten Initiative zur Reduzierung der Verkehrstoten. Der Kontrollposten wurde an der Kreisstraße 4530 in der Nähe von Eisingen eingerichtet, einer Strecke, die für schwere Unfälle bekannt ist. Beamte überwachten den Verkehr über vier Stunden hinweg, um sicherzustellen, dass Autofahrer die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten einhielten.
Die Aktion fand zwischen 14:30 und 19:00 Uhr auf einem Abschnitt statt, auf dem sich im vergangenen Jahr zwei tödliche Unfälle ereignet hatten. Von 627 überprüften Fahrzeugen wurden 46 wegen zu hoher Geschwindigkeit beanstandet. Die Mehrheit – 37 Fahrer – war bis zu 21 km/h zu schnell unterwegs.
Neun Autofahrer überschritten die erlaubte Geschwindigkeit deutlich stärker und fuhren 21 bis 30 km/h zu schnell. Die Kontrollen sind Teil der Vision-Zero-Strategie Baden-Württembergs, die schwere Unfälle vermeiden und Verkehrstote vollständig verhindern soll. Die Polizei betonte, dass regelmäßige Überwachung dazu beitrage, Risiken zu verringern und Fahrer wachsam zu halten.
Die Behörden werden auch künftig ähnliche Aktionen durchführen und alle Verkehrsteilnehmer daran erinnern, sich an die Tempolimits zu halten.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine kleine, aber hartnäckige Gruppe von Fahrern weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen missachtet. Durch gezielte Kontrollen in besonders gefährdeten Bereichen will die Polizei sichereres Fahrverhalten fördern und die Unfallzahlen senken. Die Vision-Zero-Strategie bleibt ein zentraler Baustein der Verkehrssicherheit in der Region.






