Offenbachs Serviceflotte fährt jetzt komplett elektrisch – ein Meilenstein für die Stadt
Lukas LehmannOffenbachs Serviceflotte fährt jetzt komplett elektrisch – ein Meilenstein für die Stadt
Offenbach setzt neue Maßstäbe in der nachhaltigen Mobilität: Serviceflotte komplett auf E-Antrieb umgestellt
Offenbach geht mit einem mutigen Schritt in Sachen umweltfreundlicher Verkehr voran: Die gesamte Servicefahrzeugflotte der Stadt wurde auf Elektroantrieb umgerüstet. Die GBM Service GmbH, zuständig für die Instandhaltung städtischer Einrichtungen, setzt nun 22 emissionsfreie Transporter ein. Damit unterstützt die Stadt ihren Plan für saubere Luft und setzt zugleich einen neuen Standard für E-Mobilität in Deutschland.
Der Umstieg begann mit dem Ersatz der bisherigen Erdgasfahrzeuge der GBM durch elektrische Modelle im Rahmen eines Leasingvertrages. Wartung und Reparaturen übernimmt seitdem der Händler – eine Entlastung für das Unternehmen. Die neue Flotte besteht aus 22 Kleintransportern in zwei Größen, die Mitarbeiter zu verschiedenen Einsatzorten in der Stadt bringen.
Jeder Transporter schafft eine Reichweite von etwa 300 Kilometern – ausreichend für einen kompletten Arbeitstag innerhalb Offenbachs. Um die Flotte zu versorgen, richtete die GBM an ihrem Hauptsitz zehn Ladestationen ein, an denen jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können. Zusätzlich wurde eine öffentliche Schnellladestation mit zwei weiteren Anschlüssen installiert.
Die Belegschaft hat die Umstellung schnell angenommen, manche Mitarbeiter haben ihren zugewiesenen Transportern sogar Namen gegeben – wie etwa "Gretel". Damit ist Offenbach seit 2023 die erste deutsche Stadt, die ihre gesamte Serviceflotte vollständig elektrifiziert hat, und übertrifft andere Kommunen beim Klimaschutz.
Der Wechsel zu Elektrofahrzeugen reduziert nicht nur Emissionen, sondern erfüllt auch die Anforderungen des täglichen Betriebs. Die Investitionen in die Ladeinfrastruktur sorgen dafür, dass die Flotte ohne Unterbrechungen einsatzbereit bleibt. Das Projekt dient als Vorbild für andere Städte, die auf sauberere Verkehrslösungen setzen wollen.