Offenbach senkt Energieverbrauch um 35,5 Prozent – und übertrifft alle Ziele
Lukas LehmannOffenbach senkt Energieverbrauch um 35,5 Prozent – und übertrifft alle Ziele
Offenbach hat seinen Energieverbrauch diesen Winter weit stärker gesenkt als erwartet. Die Stadt reduzierte den Wärmebedarf Ende 2022 um 35,5 Prozent – und übertraf damit ihr ursprüngliches Einsparziel von 20 Prozent deutlich. Zu den Maßnahmen gehörten niedrigere Temperaturen in öffentlichen Gebäuden und das Abschalten dekorativer Beleuchtung.
Um während der Winterkrise die Wärme- und Stromversorgung zu sichern, ergriff die Stadt dringende Schritte. Die Heizleistung in kommunalen Gebäuden wurde bis Februar um bis zu 43 Prozent gedrosselt, im Rathaus selbst sank der Fernwärmebedarf um 33 Prozent. Straßenlaternen wurden nachts gedimmt, und nicht zwingend notwendige Außenbeleuchtung wurde komplett abgeschaltet.
An der Anstrengung beteiligten sich Anwohner, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen. Auch digitale Modernisierungen trugen dazu bei, den Verbrauch zu senken, und halfen so, den deutlichen Rückgang zu erreichen. Die meisten Einschränkungen sind inzwischen aufgehoben, doch einige Änderungen bleiben dauerhaft bestehen.
In Büros wird die Heizung weiterhin auf maximal 19 Grad begrenzt, um die Einsparungen zu halten. Auch die nächtliche Dimmung der Straßenlaternen wird fortgeführt.
Offenbachs Energiesparoffensive erwies sich als erfolgreicher als geplant. Die Maßnahmen sicherten die stabile Versorgung über den Winter und übertrafen die Ziele in zentralen Bereichen. Mit einigen bleibenden Einschränkungen strebt die Stadt an, die Effizienzgewinne langfristig zu festigen.






