Offenbach geht mit Speedmarathon gegen Raserei vor – 204 Temposünder erwischt
Luisa LangeOffenbach geht mit Speedmarathon gegen Raserei vor – 204 Temposünder erwischt
Offenbach beteiligt sich an europaweiter „Speedmarathon“-Aktion gegen Raserei
Kürzlich nahm Offenbach an der europaweiten Kampagne Speedmarathon teil, um gegen überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr vorzugehen. Zwei Tage lang kontrollierten Verkehrspolizisten an neun Standorten in der Stadt. Ziel der Aktion war es, Unfälle zu verringern, die durch zu schnelles Fahren in innerstädtischen Bereichen verursacht werden.
Im Rahmen der Kontrollen überprüften fünf Ordnungskräfte insgesamt 3.237 Fahrzeuge. Dabei wurden 204 Fahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt – eine Verstoßquote von 6,3 Prozent. Zwei Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Frank Weber, Leiter des Ordnungsamts Offenbach, vermutet, dass die vergleichsweise niedrige Quote darauf zurückzuführen sein könnte, dass viele Fahrer mit den Kontrollen gerechnet hätten. Die Stadt kämpft seit Langem mit dem Problem Rasen: Allein 2022 wurden 42.002 Verfahren wegen Geschwindigkeitsverstößen eingeleitet. Im ersten Quartal 2023 registrierten Blitzer weitere 10.443 Verstöße.
Paul-Gerhard Weiß, Leiter der öffentlichen Ordnung, betonte, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in Städten sei. Die Aktion war Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Ergebnisse des Speedmarathons zeigen zwar einen leichten Rückgang der Verstöße im Vergleich zu früheren Erhebungen. Dennoch bleibt Rasen ein hartnäckiges Problem in Offenbach. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen fortzusetzen, um die Unfallzahlen zu senken und die Einhaltung der Tempolimits zu verbessern.






