29 March 2026, 06:07

Neu-Isenburg reformiert Kinderbetreuung nach umfassender Bestandsaufnahme

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, während ein Mädchen in ein Mikrofon auf einem Ständer spricht und hinter ihnen eine Umzäunung mit einem Schuppen zu sehen ist, der von Ballons gekrönt wird.

Neu-Isenburg reformiert Kinderbetreuung nach umfassender Bestandsaufnahme

Neu-Isenburg hat eine umfassende Bestandsaufnahme seiner Kinderbetreuungsangebote abgeschlossen. Der Erste Stadtrat Stefan Schmitt und Diana Flucke-Leber, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kinderbetreuung, besichtigten sämtliche Einrichtungen im Stadtgebiet. Ziel der Begehungen war es, den Betrieb zu bewerten und Rückmeldungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu aktuellen Bedarfen und künftigen Herausforderungen einzuholen.

Stefan Schmitt übernahm im April 2022 die Leitung des Dezernats für Kinder. Seither widmet er sich intensiv den alltäglichen Abläufen in der lokalen Kinderbetreuung. Gemeinsam mit Diana Flucke-Leber besuchte er alle Einrichtungen, prüfte Gebäude, Außenflächen und pädagogische Konzepte. Ein zentraler Bestandteil des Prozesses waren Gespräche mit den Beschäftigten.

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Eine wichtige Entscheidung ergab sich direkt aus den Besichtigungen: Die Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Stadtteil Siedlerheim wird nun ausgebaut. Zudem übertrug die Stadt die Trägerschaft für einen neuen Kindergarten im Südviertel neu. Für die Kita in der Gartenstraße wurden zudem Bewerbungen für einen privaten Träger ausgeschrieben, der die Einrichtung künftig betreiben soll.

Die Bestandsaufnahme zeigte auch, dass die Zusammenarbeit mit externen Partnern intensiviert werden muss. Die Kooperation mit kirchlichen und freien Trägern wurde daher gestärkt. Gleichzeitig wird die städtische gemeinnützige Niki gGmbH zum 1. Januar 2024 geschlossen – die Beschäftigten wechseln in das Angestelltenverhältnis der Stadt.

Neu-Isenburg bleibt in der Kinderbetreuung gut aufgestellt, steht jedoch vor neuen Anforderungen. Die Inspektionen führten zu konkreten Veränderungen, darunter der Ausbau der Nachmittagsbetreuung und neue Trägerschaftsmodelle. Personalübergänge und engere Partnerschaften mit Trägern werden die Ausrichtung der Stadt im kommenden Jahr prägen.

Quelle