22 March 2026, 04:07

MotionMiners bringt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe

Industrielles Lager mit gestapelten Kisten, Kränen, Zäunen, Pfählen und einer fernen Wand in einer Fertigungsumgebung.

MotionMiners bringt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe

MotionMiners GmbH erweitert Process-Intelligence-Plattform um virtuellen Prozessmanager

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Die MotionMiners GmbH hat ihre Plattform für Prozessintelligenz um einen virtuellen Prozessmanager erweitert. Das Tool analysiert automatisch Bewegungs- und Aktivitätsdaten, um Ineffizienzen in Arbeitsabläufen zu identifizieren. Grundlage bilden acht Jahre gesammelter Daten mit über 500.000 Stunden realer Prozessbeobachtungen.

Der virtuelle Prozessmanager erkennt Muster in der Arbeitsplatzaktivität und ordnet sie spezifischen Problemkategorien zu – darunter lange Laufwege, übermäßige Suchzeiten oder ergonomische Belastungen. Sobald Schwachstellen erkannt sind, schlägt das System praktische Lösungen vor, etwa die Neugestaltung von Layouts oder den Einsatz technischer Hilfsmittel.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Analysemethoden schließt der Manager eine entscheidende Lücke, indem er die Auswertung von Prozesskennzahlen automatisiert. Er generiert detaillierte Berichte zu Wegezeiten, Transportanteilen, Wartephasen und Prozessvariationen. Die Technologie entstand im Rahmen des SENSOMAI-Projekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Aktuell ist mit BLG LOGISTICS nur ein externes Unternehmen über die MotionMiners SOLUTIONS-Plattform angebunden. Die Integration konzentriert sich auf Automobil- und Kontraktlogistik am Standort Hamburg. Die Plattform selbst bietet über 420 Produkte und Dienstleistungen zur Optimierung industrieller Prozesse.

Ein funktionstüchtiger Prototyp des virtuellen Prozessmanagers wird auf der LogiMAT in Stuttgart präsentiert. Die Messe findet vom 24. bis 26. März 2026 statt und gibt Besuchern einen ersten Einblick in die Fähigkeiten des Systems.

Ziel des Tools ist es, die Arbeitsablaufanalyse zu vereinfachen, indem erkannte Probleme direkt mit umsetzbaren Lösungen verknüpft werden. Die Markteinführung folgt auf Jahre der Datensammlung und Entwicklung im Rahmen eines staatlich geförderten Forschungsprojekts. Die Technologie wird im nächsten Jahr auf einer der größten europäische Fachmessen für Intralogistik vorgestellt.

Quelle