28 March 2026, 14:07

Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk statt Drohnen-Show nach Besucherprotesten

Eine belebte Stadtstraße an einem Silvesterabend in Berlin mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten, Verkehrsampeln, Schildern, Zelten, Menschen und einem prächtigen Feuerwerk am Himmel.

Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026: Feuerwerk statt Drohnen-Show nach Besucherprotesten

Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt nach der Drohnen-Show des Vorjahres zu traditionellem Feuerwerk zurück

Die Veranstalter des Rheinfrühlingsfests in Mainz reagieren damit auf die große Nachfrage der Bevölkerung – obwohl die Stadtverwaltung zuvor auf umweltfreundlichere Alternativen gedrängt hatte. Das Fest findet vom 28. März bis 12. April 2026 statt, mit zwei großen Feuerwerken als Höhepunkt.

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Im vergangenen Jahr hatte Mainz das traditionelle Feuerwerk an Johannisnacht erstmals durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Bürgermeister Nino Haase unterstützte den Wechsel und betonte die ökologischen Vorteile sowie die nachhaltige visuelle Wirkung der Drohnen. Allerdings kostete die Drohnen-Show mit über 30.000 Euro mehr als das Doppelte des klassischen Feuerwerks.

Der Schaustellerverband, der seine Veranstaltungen eigenständig finanziert, hat sich nun entschieden, beim Rheinfrühlingsfest wieder auf Feuerwerk zu setzen. Ausschlaggebend war das Feedback der Besucher, die weiterhin in großer Zahl zu pyrotechnischen Shows strömen. Die Eröffnung am Samstag, 28. März, wird mit einem Feuerwerk am Rheinufer gefeiert; ein zweites folgt am Samstag, 11. April.

Die Stadt hatte zuvor auf veränderte öffentliche Einstellungen, Umweltschutz und Tierschutz verwiesen, um den Verzicht auf Feuerwerk zu begründen. Doch die Schausteller bleiben beim bewährten Format – mit dem Argument, dass es nach wie vor ein zentraler Publikumsmagnet sei.

Die Rückkehr zum Feuerwerk zeigt das Spannungsfeld zwischen Besucherwünschen und der Debatte um Nachhaltigkeit. Mit zwei geplanten Shows rechnen die Veranstalter mit starkem Besucherstrom. Gleichzeitig wirft die Entscheidung die Frage auf, wie große Feste künftig gefeiert werden können – zwischen Tradition, Kosten und ökologischer Verantwortung.

Quelle