M&A-Markt in Deutschland bricht mit Rekordwettbewerb alle Rekorde
Der deutsche Markt für Fusionen und Übernahmen verzeichnet einen Rekordwettbewerb mit einem Wert von 8,25 von 10 Punkten. Verkäufer mittelgroßer und großer Unternehmen mit starken Vermögenswerten rechnen mit einem lebhaften Markt, während Käufer trotz eines Rückgangs attraktiver Ziele weiterhin starkes Interesse zeigen.
Günstige Finanzierungskonditionen und hohe Liquidität sorgen dafür, dass finanzielle Hürden, die Geschäfte platzen lassen, selten auftreten. Dies hält die Nachfrage der Käufer auf hohem Niveau, und viele Experten sagen voraus, dass der M&A-Boom auch über das Jahr 2017 hinaus anhalten wird. Dennoch scheitern nach wie vor zahlreiche Transaktionen, weil Verkäufer selbst unter diesen fast idealen Bedingungen überzogene Preisforderungen stellen.
Die Bedeutung der regulatorischen Compliance ist in den letzten fünf Jahren stark gestiegen – 40 Prozent der Befragten verzeichnen einen deutlichen Anstieg. Daher betrachten mittlerweile 75 Prozent Garantieklauseln in M&A-Verträgen als unverzichtbar, um Compliance-Risiken einzudämmen. Unternehmen nutzen Übernahmen zudem gezielt, um Innovation voranzutreiben: 45 Prozent der strategisch ausgerichteten Führungskräfte sehen gezielte Akquisitionen als Wachstumsinstrument.
Auch die digitale Strategie spielt eine zentrale Rolle, denn die Hälfte der befragten Unternehmen betrachtet M&A als eine von mehreren Möglichkeiten, um technologische Ziele zu erreichen.
Der Markt bleibt dynamisch, gestützt durch positive Rahmenbedingungen und eine hohe Nachfrage. Dennoch führen überhöhte Bewertungen weiterhin zum Scheitern potenzieller Geschäfte. Compliance-Anforderungen und strategische Ziele prägen zunehmend die Herangehensweise der Unternehmen in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld.






