Luxus-Restaurant im Wiesbadener Parkcafé: Warum die Pläne für "Moriki" scheiterten
Maximilian KrauseLuxus-Restaurant im Wiesbadener Parkcafé: Warum die Pläne für "Moriki" scheiterten
Pläne für ein Luxus-Restaurant "Moriki" im historischen Parkcafé Wiesbaden gescheitert
Die Pläne, im Wiesbadener Parkcafé ein hochpreisiges "Moriki"-Restaurant zu eröffnen, wurden fallen gelassen. Wie die städtische Wohnungsbaugesellschaft WiBau bestätigte, sei das Projekt aus finanziellen Gründen nicht mehr tragbar. Steigende Kosten und bauliche Herausforderungen führten im März 2026 zur Aufgabe der Pläne.
Ursprünglich war ein Budget von geschätzten 2,7 Millionen Euro veranschlagt worden. Doch im Laufe der Planung schnellten die Kosten auf rund 4,4 Millionen Euro hoch. Technische Anforderungen, statische Mängel des Gebäudes und strenge Denkmalschutzauflagen trieben die Ausgaben in die Höhe.
Zunächst hatte die WiBau geglaubt, das Restaurantkonzept im historischen Gebäude umsetzen zu können. Doch Geschäftsführer Christoph Golla räumte später ein, dass die Vorgaben eine Realisierung unmöglich machten. Zwar prüfte das Unternehmen Alternativen in der Wilhelmstraße 36, verzichtete aber schließlich auf das Vorhaben.
Nun setzt die WiBau auf einen Strategiewechsel: Statt eines Spitzenrestaurants werden nun schlichtere Gastronomiekonzepte geprüft, die weniger Umbauarbeiten und geringere Investitionen erfordern.
Die Zukunft des Parkcafé-Gebäudes bleibt damit vorerst ungewiss. Die WiBau will weiterhin nach gastronomischen Nutzungsmöglichkeiten suchen, die sich innerhalb engerer Budgetgrenzen verwirklichen lassen. Das Ziel bleibt, den Standort ohne aufwendige Baumaßnahmen neu zu beleben.






