12 March 2026, 22:05

Linksextremisten attackieren Kirche in Kassel wegen Lebensschutz-Position

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast im Hintergrund, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Linksextremisten attackieren Kirche in Kassel wegen Lebensschutz-Position

Linksextremistische Gruppe greift Freie Evangelische Gemeinde in Kassel-Ost an

Am 1. März wurde die Freie Evangelische Gemeinde (FeG) in Kassel-Ost von einer linksextremistischen Gruppe angegriffen, die sich gegen deren lebensbejahende Haltung richtete. Der Vorfall wurde erst später bekannt und offenbart ein Muster der Feindseligkeit gegen die Kirche. Auch die pro-life-Organisation ProFemina war kürzlich Ziel eines separaten Angriffs.

Die Angreifer warfen Teer gegen die Glasfassade der Kirche und begründeten dies explizit mit ihrer Ablehnung der antiabtreibungsbezogenen Position der Gemeinde. Es war nicht das erste Mal, dass das Gebäude ins Visier geriet – frühere Blockaden und Übergriffe hatten es bereits wiederholt zum Ziel von Aktivisten gemacht.

Parallel dazu formierte sich in der Nähe der Kirche während ihres Forums für das Recht auf Leben eine Gegenkundgebung. Rund 70 Demonstranten versammelten sich auf der anderen Straßenseite und hielten Transparente mit Parolen wie "Wir machen euch die Hölle heiß!", "Abtreibung legalisieren! Antifeminismus sabotieren! In Kassel und überall!" hoch. Die Spannungen verdeutlichen die anhaltenden Konflikte zwischen Lebensschützern und Abtreibungsbefürwortern in der Region.

Auch ProFemina, eine gemeinnützige Organisation, die Beratung für Frauen mit ungewollten Schwangerschaften anbietet, wurde in den letzten Wochen Opfer eines ähnlichen Angriffs. Die Vorfälle deuten auf eine breiter angelegte Kampagne gegen Einrichtungen hin, die als Gegner von Abtreibungsrechten wahrgenommen werden.

Nach den gezielten Attacken sehen sich die Kirche und ProFemina nun mit erneuten Sicherheitsbedenken konfrontiert. Die Behörden haben bisher keine Festnahmen oder weitere Maßnahmen bekannt gegeben. Beide Einrichtungen bleiben trotz der anhaltenden Drohungen und Sachbeschädigungen in Betrieb.

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