Kriminalitätsbericht 2025: Warum nichtdeutsche Tatverdächtige in Gewaltdelikten überrepräsentiert sind
Maximilian KrauseKriminalitätsbericht 2025: Warum nichtdeutsche Tatverdächtige in Gewaltdelikten überrepräsentiert sind
Aktueller Kriminalitätsbericht 2025: Deutliche Unterschiede bei Tatverdächtigen in Gewaltdelikten
Der neueste Kriminalitätsbericht für das Jahr 2025 offenbart erhebliche Disparitäten bei den Tatverdächtigenzahlen in Gewaltdelikten zwischen deutschen und nichtdeutschen Staatsangehörigen. Obwohl Menschen ohne deutschen Pass nur 14,9 Prozent der Bevölkerung stellen, machten sie 42,9 Prozent der Tatverdächtigen in diesem Bereich aus. Die Daten zeigen zudem Unterschiede bei der Rückfallquote innerhalb verschiedener Gruppen auf.
Bei deutschen Tatverdächtigen in Gewaltdelikten waren die Wiederholungstatraten deutlich geringer: Nur 8,2 Prozent standen im Verdacht, ein zweites Mal eine Straftat begangen zu haben, 1,8 Prozent wurden ein drittes Mal beschuldigt und 0,8 Prozent vier- bis fünfmal.
Unter den nichtdeutschen Staatsangehörigen variierten die Zahlen je nach Herkunftsland stark. Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchste Rückfallquote auf: 16,4 Prozent wurden ein zweites Mal und 6 Prozent ein drittes Mal beschuldigt. Marokkanische Tatverdächtige folgten mit 15 Prozent bei Zweittaten und 5,3 Prozent bei Drittaten.
Bei syrischen Tatverdächtigen lagen die Werte bei 10,3 Prozent (zweiter Verdacht) und 3 Prozent (dritter Verdacht). Afghanische Tatverdächtige hatten eine Quote von 10,7 Prozent bei Zweittaten und 2,4 Prozent bei Drittaten. Ukrainische Tatverdächtige wurden zu 8,3 Prozent ein zweites Mal und zu 1,7 Prozent ein drittes Mal beschuldigt.
Der Bericht erwähnt zudem den Fall Islam El M., einen in Deutschland geborenen verurteilten Gruppenvergewaltiger mit deutschem Pass, der während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als „inakzeptabel“ und warf anderen Parteien vor, Ideologie über die öffentliche Sicherheit zu stellen.
Die Zahlen unterstreichen die Überrepräsentation von Nichtdeutschen in der Statistik der Gewaltdelikte. Gleichzeitig zeigen sie unterschiedliche Rückfallquoten je nach Nationalität. Die Ergebnisse haben politische Reaktionen ausgelöst, mit Forderungen nach schärferen Maßnahmen.
