09 June 2026, 06:05

Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte

Umfrage bei Energieversorgern: Vier von Zehn Unternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten

Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte

Fast die Hälfte der kommunalen Energieversorger erkundet mittlerweile Projekte zur Batteriespeicherung. Eine aktuelle Umfrage zeigt ein wachsendes Interesse an dieser Technologie in der gesamten Branche. Unternehmen planen, prüfen oder setzen bereits Lösungen unterschiedlicher Größenordnungen um.

Laut der Erhebung evaluieren derzeit 46 Prozent der Befragten Initiativen zur Batteriespeicherung. Weitere 27 Prozent befinden sich in der Planungsphase, während 11 Prozent bereits mit der Umsetzung begonnen haben. Nur 16 Prozent der Teilnehmenden zeigten kein Interesse an Speicherlösungen.

Die Kapazitäten der Projekte variieren stark: Ein Drittel liegt zwischen 1 und 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. 23 Prozent sind für 10 bis 100 Megawatt ausgelegt. Die größten Vorhaben mit über 100 Megawatt machen lediglich 7 Prozent aus.

Für viele Unternehmen kommt der Batteriespeicherung eine erhebliche Bedeutung zu. 35 Prozent der Befragten stuften sie als sehr wichtig oder wichtig für ihre Geschäftstätigkeit ein. Insgesamt sind vier von zehn kommunalen Energieversorgern mittlerweile aktiv in die Entwicklung von Batteriespeicherlösungen eingebunden.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Trend hin zur Batteriespeicherung bei Energieversorgern. Da fast die Hälfte bereits in Projekte involviert ist, entwickelt sich die Technologie zu einem zentralen Schwerpunkt. Großangelegte Initiativen bleiben zwar noch seltener, doch kleinere und mittelgroße Systeme gewinnen zunehmend an Fahrt.

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