21 April 2026, 16:12

Klimastreik in Braunschweig: Aktivisten fordern raschen Ausbau erneuerbarer Energien bis 2035

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Klimastreik in Braunschweig: Aktivisten fordern raschen Ausbau erneuerbarer Energien bis 2035

Hunderte beteiligten sich diese Woche in Braunschweig an einem Klimastreik im Rahmen der bundesweiten Proteste in deutschen Städten. Die Demonstranten forderten schnellere Fortschritte bei erneuerbaren Energien und warnten vor einem Rückschritt bei den bereits erzielten Erfolgen. Die Kundgebung war Teil ähnlicher Aktionen in Berlin, Hamburg, Köln und München.

Alexander Dammmeier von Fridays for Future Braunschweig betonte, dass erneuerbare Energien mittlerweile 62 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Er unterstrich, dass die jahrzehntelangen Investitionen in saubere Energie nicht verschwendet werden dürften – besonders angesichts der stark gestiegenen Gaspreise durch globale Krisen.

Der Mitaktivist Niko Schoss kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche dafür, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen nicht zu bekämpfen. Er argumentierte, dass die steigenden Energiekosten die Risiken einer Importabhängigkeit bei Gas und Öl deutlich machten.

Die Gruppe setzt sich für ein vollständig erneuerbares Energiesystem bis 2035 ein. Dies würde ihrer Meinung nach die Kosten senken, die Stromversorgung Deutschlands sichern und Arbeitsplätze in grünen Branchen fördern. Bezahlbare, heimische Energie, so die Aktivisten, würde Haushalte zudem vor Preisschocks schützen.

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Die Proteste in Braunschweig verstärken den Druck auf die Politik, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Die Organisatoren bestehen darauf, dass ein schnelleres Handeln die Energiepreise stabilisieren, die Emissionen reduzieren und deutschen Unternehmen langfristige Planungssicherheit geben würde. Ihre Forderung bleibt klar: ein vollständiger Umstieg auf saubere Energie innerhalb des nächsten Jahrzehnts.

Quelle