Junge Union fordert Umverteilung: Renten steigen weniger für mehr BAföG und Elterngeld
Lukas LehmannJunge Union fordert Umverteilung: Renten steigen weniger für mehr BAföG und Elterngeld
Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union (CDU), hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Haushaltspläne zu überarbeiten. Er fordert, dass die Renten weniger stark steigen als ursprünglich vorgesehen. Sein Vorschlag zielt darauf ab, stattdessen BAföG-Leistungen und Elterngeld vor Kürzungen zu schützen.
Winkel schlug vor, die Rentenerhöhung auf drei Prozent zu begrenzen. Damit bliebe die Anpassung zwar inflationsausgleichend, würde aber rund fünf Milliarden Euro einsparen. Diese Mittel könnten dann in andere wichtige Bereiche fließen, so sein Argument.
Er kritisierte die Entscheidung der Regierung, eine geplante Erhöhung der BAföG-Förderung zu streichen. Statt das Elterngeld zu kürzen, forderte er die Verantwortlichen auf, die Rentenerhöhungen zu reduzieren. Seine Botschaft war unmissverständlich: „Reißt euch zusammen – im Interesse der jüngeren Generation.“
Die freiwerdenden Gelder sollten laut Winkel dazu genutzt werden, den BAföG-Wohnkostenzuschuss anzupassen. So könnte die Regierung ihr Versprechen zur Studienförderung halten, ohne das Elterngeld anzutasten.
Winkels Plan sieht vor, das Rentenwachstum auf drei Prozent zu deckeln. Die Einsparungen würden helfen, die BAföG-Erhöhungen zu sichern und Kürzungen beim Elterngeld zu vermeiden. Sein Vorschlag verlagert den Fokus von Rentenerhöhungen hin zur Finanzierung von Bildung und Familienleistungen.






