Ilse Aigner als Bundespräsidentin: CSU und EVP zeigen geschlossene Front
Emilia SchmittIlse Aigner als Bundespräsidentin: CSU und EVP zeigen geschlossene Front
Ilse Aigner erhält starke Unterstützung für ihre Kandidatur als nächste deutsche Bundespräsidentin. Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), bestätigte seine volle Rückendeckung für ihre Bewerbung. Der Schritt folgt einem Vorschlag des CSU-Chefs Markus Söder, sie für das Amt zu nominieren.
Söder hatte Aigners Namen erstmals als mögliche Nachfolgerin des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Spiel gebracht. Wie Weber mitteilte, stößt der Vorschlag seitdem auf breite Zustimmung.
Aigner amtiert derzeit als Präsidentin des bayerischen Landtags und ist eine führende Vertreterin der Christlich-Sozialen Union (CSU). Weber hob ihre Fähigkeit hervor, Vertrauen aufzubauen und politische Inhalte zu prägen, und bezeichnete sie als „natürliche Wahl“ für die Position.
In seiner Unterstützungserklärung betonte Weber besonders ihr Talent, Menschen zu erreichen und mit Glaubwürdigkeit zu führen. Die Reaktion auf Söders Vorschlag sei durchweg positiv ausgefallen, was ihre Eignung für das Amt unterstreiche.
Aigners Kandidatur gewinnt nun an Fahrt, da sich immer mehr einflussreiche Politiker hinter sie stellen. Bei einer Wahl würde sie Steinmeier nachlösen, dessen Amtszeit demnächst endet. Die endgültige Entscheidung liegt in den kommenden Monaten bei der Bundesversammlung.






