23 June 2026, 20:04

Hessen geht hart gegen Alkohol und Drogen am Steuer vor – mit drastischen Ergebnissen

Polizei Entdeckt 198 Vergehen Während Kontrollen

Hessen geht hart gegen Alkohol und Drogen am Steuer vor – mit drastischen Ergebnissen

Hessen führt Großkontrolle gegen Alkohol- und Drogen am Steuer durch

Kürzlich hat Hessen eine großangelegte Verkehrssicherheitsaktion durchgeführt, um gegen Alkohol- und Drogenfahrten vorzugehen. Am 19. Juni 2026 führte die Polizei einen intensiven „Marathon“-Kontrolltag durch, bei dem Tausende Autofahrer überprüft wurden. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Während der Aktion kontrollierten die Beamten 5.328 Fahrer und stellten dabei 198 Verstöße fest – eine Verstoßquote von 4 %. Ziel der Kontrollen war es, Fahrer zu identifizieren, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.

Hessens Innenminister Roman Poseck betonte, dass solche Substanzen hinter dem Steuer nichts zu suchen hätten. Gleichzeitig äußerte er Bedenken, dass die teilweise Legalisierung von Cannabis die Verkehrssicherheit gefährden könnte. Seine Äußerungen fielen zusammen mit einer Entscheidung der Innenministerkonferenz in Hamburg, die Besitzgrenzen für Cannabis zu senken.

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Im Jahr 2025 registrierte die hessische Polizei 3.399 Unfälle, die auf Alkohol oder Drogen zurückzuführen waren. Dabei gab es 1.281 Verletzte und 18 Tote. Um das Problem zu bekämpfen, setzen die Behörden auf verstärkte Aufklärung über die Gefahren von Fahrten unter Einfluss berauschender Mittel.

Das Bundesinnenministerium und das Bundesjustizministerium werden nun mögliche Gesetzesänderungen prüfen. Ziel ist es, eine wirksame Strafverfolgung von Cannabis-Delikten wiederherzustellen. Eine weitere Kontrollwoche im Rahmen des ROADPOL-Netzwerks ist für den 14. bis 20. Dezember 2026 geplant.

Hessen wird die konsequente Ahndung von Verstößen und gezielte Präventionsmaßnahmen fortsetzen, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Der Fokus bleibt auf der Reduzierung von Unfällen durch Fahrten unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Mit dem Fortschreiten der Gesetzesprüfungen sind weitere Schritte zu erwarten.

Quelle