Hessen erreicht Rekord bei Lehrkräften und verbessert Arbeitsbedingungen deutlich
Lukas LehmannHessen erreicht Rekord bei Lehrkräften und verbessert Arbeitsbedingungen deutlich
Hessens Schulen verzeichnen Rekordzahl an Lehrkräften und bessere Arbeitsbedingungen
Mit über 67.000 beschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen hat Hessen die höchste Lehrkräftezahl seiner Geschichte erreicht. Gleichzeitig bleibt die Zahl der unbesetzten Stellen gering, und neue Fördermaßnahmen sollen die Bildung weiter stärken.
In den vergangenen zehn Jahren hat das Land 11.000 Lehrstellen geschaffen – allein im letzten Jahr kamen 2.100 hinzu. Dieser Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen, doch Hessen hält weiterhin eine der besten Schüler-Lehrkraft-Relationen in Deutschland. An integrierten Gesamtschulen etwa ist die Klassengröße auf maximal 25 Schülerinnen und Schüler begrenzt.
Der Bildungshaushalt 2026 bringt deutliche Verbesserungen für das Personal mit sich: Grundschullehrkräfte werden in die Besoldungsgruppe A13 aufsteigen, während im gesamten Lehrberuf breitere Gehaltserhöhungen greifen. Zudem werden 350 zusätzliche Stellen in der Ganztagsbetreuung finanziert, sodass die Gesamtzahl auf 5.730 steigt.
Hessen hebt sich mit einer überdurchschnittlich hohen Lehrkräftebindung von anderen Bundesländern ab. Im Schuljahr 2023/24 verließen nur 3 % der Lehrkräfte ihren Beruf – deutlich weniger als etwa in Mecklenburg-Vorpommern mit 9,4 %. Aktuell sind lediglich 1,6 % der Stellen unbesetzt, was die Stabilität des hessischen Schulsystems unterstreicht.
Der neue Haushalt sichert höhere Löhne, mehr Personal und einen Ausbau der Ganztagsangebote. Mit einer Rekordzahl an Lehrkräften und kontrollierten Klassengrößen setzt Hessen weiterhin auf eine zugängliche Bildung für alle. Die Maßnahmen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler im gesamten Land zu unterstützen.






