27 June 2026, 02:16

Heidebad in Halle bleibt nach Kritik für alle Besucher offen

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Heidebad in Halle bleibt nach Kritik für alle Besucher offen

Mathias Nobel, der Betreiber des Heidebads in Halle, hat nach massiver Kritik zugestimmt, mehrsprachige Hinweisschilder anzubringen. Sein ursprünglicher Plan, nur deutschsprachige Gäste einzulassen, hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Die Stadt Halle hatte zudem mit einer möglichen Vertragsverletzung gedroht, falls die Entscheidung nicht rückgängig gemacht werde.

Nobel hatte zunächst vorgeschlagen, den Zutritt ausschließlich Deutschsprachigen zu gewähren. Diese Idee stieß landesweit auf scharfe Kritik. Die Stadt Halle forderte ihn auf, seine Haltung zu überdenken, und verwies dabei auf die vertraglichen Nutzungsbedingungen des Bades.

Bei einem Gespräch mit Alexander Vogt, dem parteilosen Oberbürgermeister von Halle, bestätigte Nobel, dass das Heidebad für alle Besucher offen bleiben werde. Er betonte, dass nicht die Sprachkenntnisse, sondern die Einhaltung der Baderegeln über den Zutritt entscheiden würden. Verstöße gegen die Regeln würden konsequent an der Eingangskontrolle geahndet – wer dagegen verstoße, erhalte keinen Einlass.

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Nobel bezeichnete die Gespräche mit den Stadtverantwortlichen als „sehr harmonisch“. Zudem äußerte er Interesse daran, ob mehrsprachige Schilder dazu beitragen könnten, Regelverstöße zu verringern.

Der Betreiber wird die Baderegeln nun in mehreren Sprachen aushängen. Der Zutritt hängt künftig allein von der Befolgung dieser Regeln ab – nicht von den Sprachkenntnissen der Gäste. Mit dieser Vereinbarung scheinen die Bedenken der Stadt ausgeräumt zu sein.

Quelle