Haßelmann attackiert Scholz: "Klimapolitik bleibt nur leere Versprechung"
Emilia SchmittHaßelmann attackiert Scholz: "Klimapolitik bleibt nur leere Versprechung"
Die Spitzenpolitikerin der Grünen, Britta Haßelmann, hat Bundeskanzler Olaf Scholz scharf für enttäuschte Erwartungen kritisiert. Sie warf ihm vor, Hoffnungen zu wecken, in zentralen Bereichen wie Klimapolitik und Infrastruktur aber kaum Ergebnisse zu liefern. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen einer breiteren Debatte über die bisherige Bilanz der Regierung.
Haßelmann verglich Scholz’ Führung mit einem Fußballer, der sich vom Spielfeld fernhält. Trotz starker finanzieller Mittel setze er diese nicht ein, um Bahnverkehr, Klimaschutz oder Lebensbedingungen zu verbessern, so ihre Kritik. Der Kanzler habe einst seinen Vorgänger als „Macher der Macht“ verspottet – doch nun erfülle er selbst diesen Anspruch nicht.
Zudem kritisierte sie die Regierung scharf für das Fehlen eines klaren Plans zum Ausstieg aus fossilen Energien. Obwohl die Grünen keinen vorzeitigen Bruch der Koalition forderten, betonte Haßelmann, ihre Partei sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Ziel sei es, echte soziale und ökologische Reformen voranzutreiben.
Ihre Botschaft an die Regierung war unmissverständlich: „Reißt euch zusammen und liefert.“
Die Kritik spiegelt wachsende Unzufriedenheit mit dem Tempo des Wandels unter Scholz’ Führung wider. Haßelmanns Aussagen deuten darauf hin, dass die Grünen in Klimafragen und bei der Infrastruktur schnelleres Handeln einfordern. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Partei weiterhin an der Zusammenarbeit in der aktuellen Regierung festhält.






