Halles Kulturszene startet mit Uraufführungen und Klassikern in die neue Spielzeit
Maximilian KrauseHalles Kulturszene startet mit Uraufführungen und Klassikern in die neue Spielzeit
Halles Kulturszene steht vor einer lebendigen neuen Spielzeit. Theater, Orchester und Ballettkompanien haben ehrgeizige Programme mit Uraufführungen, Klassikern und frischen Adaptionen präsentiert. Von großen Opern bis zu Puppenspielen verspricht das Angebot für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Den Auftakt macht Mozarts Le nozze di Figaro, der den Ton für ein musikalisch vielseitiges Programm setzt. Es folgen Verdis La Traviata und Monteverdis L’incoronazione di Poppea, die das breite Spektrum des Staatsorchesters unter Beweis stellen. Zudem plant das Orchester acht Doppelsinfoniekonzerte – doppelt so viele wie üblich.
Das Opernhaus hat eine besondere Premiere für Halle gesichert: Ralph Benatzkys Im Weißen Rößl. Daneben unterstreichen fünf weitere große Uraufführungen das Engagement des Hauses für ein vielfältiges Repertoire. Die Ballettcompagnie unter der Leitung von Michal Sedláček präsentiert mit Infinity und Upside Down zwei neue Werke und erweitert damit ihr zeitgenössisches Programm.
Am neuen theater (nt) erwartet das Publikum eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Klassiker wie Hedda Gabler teilen sich die Bühne mit regionalen Lieblingsstücken wie Die Olsenbande und modernen Inszenierungen wie Sinkhole. Das Thalia Theater steuert vier Produktionen bei: Ein Bild von mir, Der Gestiefelte Kater, Wolf sowie Peterchens Mondfahrt.
Das Puppentheater wagt sich mit Adaptionen von Der Name der Rose, Farm der Tiere und Alice im Wunderland an mutige Stoffe. Das TOOH (Theater der Alten Halle) setzt mit 25 Uraufführungen auf eine kontinuierliche Flut neuer Stücke. Den Abschluss der Spielzeit bildet das Laternenfest, ein geliebtes kulturelles Highlight mit seinem markanten Spektakel.
Die kommende Spielzeit in Halle umfasst Oper, Ballett, Theater und Puppenspiel. Mit neuen Produktionen, selten aufgeführten Stücken und familienfreundlichen Vorstellungen werden die Bühnen der Stadt ein breites Publikum anziehen. Karten und Spielpläne sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.






