06 May 2026, 06:10

Großinvestoren entdecken das Reihenhaus: PGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt, Deutschland, ein großes mehrstöckiges Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Straßenlaternen, elektrischen Masten, elektrischen Kabeln, Kraftfahrzeugen auf der Straße, Büschen, Bäumen und einem wolkenverhangenen Himmel.

Großinvestoren entdecken das Reihenhaus: PGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt

Ein tiefgreifender Wandel zeichnet sich auf dem deutschen Immobilienmarkt ab: Große Investoren entdecken das Reihenhaussegment für sich. Die PGIM, eine Tochtergesellschaft des US-Finanzdienstleisters Prudential Financial, hat angekündigt, in diesen Bereich einzusteigen – mit Fokus auf die Speckgürtel um die wichtigsten deutschen Großstädte. Der Schritt markiert einen seltenen Vorstoß institutioneller Anleger in den Markt für Einfamilienhäuser, der bisher vor allem von kleineren Projektentwicklern geprägt war.

Bisher hatten sich institutionelle Investoren weitgehend aus dem deutschen Einfamilienhausmarkt zurückgehalten. Doch angesichts verschärfter Finanzierungsbedingungen sind Bauträger zunehmend auf Vorverkäufe angewiesen, um Kredite zu sichern. Nun springen Großinvestoren wie PGIM ein und übernehmen teilweise die Garantie für diese Vorverkäufe – im Gegenzug für niedrigere Einstiegspreise und langfristige Planungssicherheit.

PGIM setzt auf modulare Bauweise und errichtet Reihenhäuser zu Kosten von 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter. Anders als klassische Projektentwickler plant das Unternehmen, die Objekte nicht zu verkaufen, sondern langfristig zu vermieten. Die monatlichen Mieten sollen zwischen 17 und 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was bei einer typischen Wohnfläche Gesamtkosten von 1.700 bis 1.800 Euro im Monat bedeutet.

Da der Transaktionsmarkt für Reihenhäuser weiterhin schwächelt, sehen sich Bauträger gezwungen, nach alternativen Finanzierungslösungen zu suchen. Mit seinem Engagement will PGIM die Nachfrage in den Pendlerregionen rund um die deutschen Metropolen bedienen, wo der Wohnraummangel weiterhin besteht.

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Das Investment von PGIM deutet auf wachsendes Vertrauen großer Player in den deutschen Reihenhausmarkt hin. Durch den Fokus auf modulare Bauweise und langfristige Vermietung könnte das Unternehmen ein neues Modell für die Finanzierung und Bereitstellung von Wohnraum etablieren. Sollte der Ansatz erfolgreich sein, könnte er weitere institutionelle Anleger in diesen bisher vernachlässigten Marktsegment ziehen.

Quelle