Green Visions: Wie Potsdams Umweltfilmfestival Kino und Klimaschutz vereint
Luisa LangeGreen Visions: Wie Potsdams Umweltfilmfestival Kino und Klimaschutz vereint
Die dritte Ausgabe des Green Visions-Umweltfilmfestivals hat in Potsdam begonnen. Das von Dieter Kosslick, dem ehemaligen Leiter der Berlinale, organisierte Festival verbindet Kino mit Klimawissenschaft. Bis Sonntag präsentiert das Potsdamer Filmmuseum Filme, Fachvorträge und Publikumsdiskussionen.
Kosslick, der die Internationale Filmfestspiele Berlin von 2001 bis 2019 leitete, ins Leben gerufen, um den Klimaschutz durch Film und Forschung zu erkunden. Das Programm umfasst Vorführungen sowie Vorträge von Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Auch Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, beteiligt sich an den Diskussionen.
Potsdam wurde als Veranstaltungsort gewählt, da die Stadt sowohl als Zentrum der internationalen Klimaforschung als auch der Filmkunst gilt. Kosslick betont die Rolle des Festivals bei der Belebung ländlicher Kinos, die in den letzten Jahren mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen haben. Durch die Verbindung von Umweltthemen mit packendem Storytelling soll das Festival Menschen zurück in die lokalen Spielstätten locken.
Das Festival läuft noch bis zum Wochenende und bietet eine Mischung aus Filmen und wissenschaftlichen Einblicken. Die Veranstalter hoffen, Klimathematik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig bedrängte Kinos zu unterstützen. Der Fokus auf ländliche Teilhabe könnte ein Modell für zukünftige Kulturinitiativen sein.






